Quadrophonie

Mit Fat Freddy's Drop "The Bay" - The Wonder Years "No Closer To Heaven" - Ocellot "Jelly Beats" - A Projection "Exit"

Für die letzte Ausgabe des Jahres hatten wir uns etwas Besonderes ausgedacht: Jeder sollte ein Album mitbringen, welches, obwohl es sehr gut ist, unter dem Radar der Presse geflogen ist. Herausgekommen ist dabei eine Mischung von Musikern aus allen Ecken der Welt. Carolin Dellai brachte von der neuseeländischen Band Fat Freddy’s Drop “The Bay” mit, Leonie Wiethaup von The Wonder Years aus Philadelphia “No Closer To Heaven”, Sören Heuer hat “Jelly Beats” von der spanischen Band Ocellot vorgestellt und Manon Hütter brachte von der Stockholmer Band A Projection das Debütalbum “Exit” mit in die Runde.

Los ging es mit Carolin und Fat Freddy’s Drop aus Wellington. Die drei vorgestellten Songs von “The Bay” waren allesamt sehr lang, zeigten jedoch in sich, so das Plenum, mit ihrem Downbeat, Dub- und Reggae-Einflüssen eine angenehme musikalische Entwicklung. Es wurde weder viel kritisiert, noch kam es zu Freudensprüngen, die Tracks wurden dafür eher recht zügig in die Schublade für Sommer-Songs abgelegt.

Weiter ging es dann mit Leonie, der Pop-Punk-Band The Wonder Years und ihrem Konzeptalbum “No Closer To Heaven”. Textlich geht es die ganze Zeit um den Verlust eines geliebten Menschen, was von den anderen Redakteuren auch vollkommen akzeptiert wurde. Musikalisch sah es dann aber schnell anders aus. Leonie war natürlich vollkommen überzeugt von allen Songs, vor allem Manon und Sören konnte sie aber nur mit dem zweiten Track überzeugen, weil dort die Stimme des Sängers am eindrucksvollsten war.

Als Dritter war Sören mit der relativ unbekannten Band Ocellot aus Barcelona an der Reihe. Schnell stellte sich heraus, dass der Albumname “Jelly Beats” nicht nur ein Name war, sondern die Musik sehr gut beschrieb: Sehr bunte und tanzbare Elektrobeats. Abgesehen von dem subjetiven Musikgeschmack der anwesenden Redakteure wurde höchstens über die Songlänge diskutiert und darüber, ob es nun gut ist oder nicht, wenn bei einem Song überhaupt keine Vocals sind.

Zum Schluss wurde dann noch über “Exit” von A Projection gesprochen, was sich Manon ausgesucht hatte. Die schwedische Band macht einen Mix aus Indie, Post-Punk und Dark-Wave, über den sich leider nicht viel sagen ließ. Die ausgewählten Songs waren zwar abwechslungsreich, aber stetig gut, sodass sie von allen abgenommen wurden und niemand etwas zu meckern hatte. Insgesamt auf jeden Fall ein schönes Ende für das Quadrophonie-Jahr!

 

Das Fazit:

 

Außerdem hier die Playlist der Songs:


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