Nachbericht Appletree Garden Festival 2015

Appletree

Herzliches Ambiente, entspannte Menschen und Spaß an unterschiedlichsten Musikrichtungen. So definiert sich das Appletree Garden Festival das jährlich in Diepholz stattfindet und 4500 Menschen anzieht. Auf dem mitten im Wald gelegenen Festivalgelände inklusive Spielplatz mit Slackline, Hula-Hoop-Reifen, Apfel-Discokugel, Wimpelketten und vielen bunten Lichtern traten dieses Jahr 30 internationale Künsterlinnen und Künstler auf. Unsere Musikredakteure Sophie Garbe und Lukas Wortmann besuchten das Festival dieses Jahr für euch und sprachen dort mit Reptile Youth, Friska Viljor und SOAK.

AppletreeSeit einigen Jahren beginnt das Festival bereits am Donnerstag Abend mit hochkarätigen Acts. Zudem gab es in diesem Jahr ganze vier Secret Acts; alle mit Headliner Qualität! So stimmten nicht nur die wundervollen Tour of Tours, Reptile Youth und einige andere Künstler das Festivalpublikum am Donnerstag ein, sondern auch noch die aus Berlin stammenden Mighty Oaks. Mit vollem Erfolg und großem Besucherandrang.

 

Der Freitag lud bereits um kurz vor 15:00 Uhr zum ersten Besuch des Festivalgeländes ein. Mit einer Zaubershow auf dem Spielplatz sorgte The Great Joy Leslie bereits früh für gute Stimmung. Spätere Publikumshighlights wie Wanda, Aurora und AnnenMayKantereit gefielen nicht nur den Fans, sondern überzeugten auch die Kritiker. Highlight des Tages für unsere Festivalreporter aber war der Auftritt von AV AV AV um kurz vor 1 Uhr: Tolle Musik, großartige Stimmung, feierwütige Menschen, und das trotz des miserablen Wetters.

Av Av AvNachdem sich der Sturm am Samstagmorgen weitesgehend beruhigt hatte, ging das bunte Programm weiter. Mit SOAK, Die Nerven und Sizarr konnte man einige der hochbejubelsten Newcomer des Jahres anhören. Weiteres Highlight waren die später als Secret Act aufspielenden Friska Viljor. Am Abend des letzten Tages spielten dann u.a. noch die Publikumslieblinge Frittenbude und Tocotronic

Ohne viel Tamtam führt das Appletree Garden Festival das weiter, was es die letzten Jahre schon perfekt kombiniert hat: Einen guten Mix aus elektronischer und gitarrenlastiger Musik, ein offenes und feierlustiges Publikum, überschaubare Festivalgröße und das ganze mit ganz viel Herz. Beide Daumen hoch und bis nächstes Jahr!

Text, Fotos und Interviews von Sophie Garbe und Lukas Wortmann


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