Was tun, wenn man mit dem Studiengang unglücklich ist?

Das Abitur im Sack, das Studium im Griff und die Zukunft fest im Blick - und plötzlich fällt einem auf, dass das Studium doch gar nicht zu einem passt. Jedes Jahr wechseln mehrere Studierende ihren Studiengang. Aber wo liegt der Grund für so eine Entscheidung zum Wechsel?

Für so einen Studiengangswechsel gibt es verschiedene Gründe. Finanzielle Schwierigkeiten, zeitliche Probleme und der Druck von außen stehen ganz oben auf der Liste für mögliche Begründungen. Doch der Spitzenreiter bleibt nach wie vor die eigene Unsicherheit. "Das erste Mal, dass mir aufgefallen ist, dass der Studiengang doch nichts für mich ist, war, als ich in die Modulliste blicken konnte und dann, als ich schließlich in den Vorlesungen saß." , sagt Kommunikationswissenschaftsstudentin Sarah Gronau.  Und sie steht damit nicht allein da. Vielen Studierenden fällt mitten im Semester auf, dass der gewählte Studiengang doch nicht so zu ihren Interessen passt, wie vorher angenommen.

Die Wurzel des Problems - am Anfang anpacken

Wie man so einem Wechsel vorbeugen kann, dazu haben betroffene Studierende eigene, konkrete Vorschläge. Zum Beispiel sollte bereits in der Schule angefangen werden, mehr auf die Interessen von Schülern einzugehen. Manche Studierende haben das Gefühl, dass der Unterricht in der Schule kaum etwas mit dem Studium danach gemeinsam hat. Doch neben diesen Vorschlägen gibt es bereits einige Möglichkeiten.  Zum Beispiel berät die Zentrale Studienberatung Studieninteressierte, die sich noch nicht ganz sicher mit ihrer Wahl sind. Durch Besuche empfohlener Vorlesungen, können so Interessierte schon einmal eine Vorstellung des Studiums bekommen.

Der Wechsel mitten im Studium

Doch auch für "Studiengangwechseler" mitten im Studium ist die Zentrale Studienberatung eine gute Anlaufstelle. Geschulte Pädagogen setzten sich mit den Problemen bei so einem Wechsel auseinander und helfen, diesen so einfach wie möglich zu gestalten. Dabei sei es ganz zentral, mit jemanden darüber zu reden, warum man zweifelt, verrät Amrit Malhotra. Denn die Gründe dafür können immer ganz verschieden sein. Nach so einem Besuch, muss als letzter Schritt der Wechsel nur noch im Studierendensekretariat abgewickelt werden. Einem Neuanfang steht danach nichts mehr im Weg.

 

 


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