Wofür braucht Radio Q deinen Semesterbeitrag?

Jedes Semester beginnt immer mit einer netten Überweisung: Der Semesterbeitrag wird fällig. Das sind dann rund 270 Euro - für Versicherung, Semesterticket, Asta, Studierendenwerk und 30 Cent, davon gehen auch an uns, an Radio Q. Wusstet ihr noch nicht? Tja, dann wisst ihr es halt jetzt. Wofür wir diese 30 Cent brauchen?

Rückblick. Radio Q im Jahr 2004. Tim Karis, ehemaliger Radio Q-Vorstand und nun Vorsitzender des Radio Q-Fördervereins erinnert sich: “Damals war es so, dass es keine Grundfinanzierung für den Sender gab. Das heißt der Sender hat sich einzig und allein durch die Mitgliedsbeiträge getragen. Das hat dann gerade so Gereicht, um die laufenden Kosten zu decken. Wenn ein Computer kaputt war, war das ein großes Problem”

Größere Investitionen für Mischpulte oder Studioausrüstung waren für Radio Q damals nicht möglich. Tim Karis und sein Kollege Hendrik Buhrs waren sich einige: Mehr Geld muss her. Beim Studierendenparlament fragten sie nach einem Anteil des Semesterbeitrages. Nicht viel, nur 20 Cent pro Studierender. Das Stupa entschied: Wir fragen die Studierenden per Urabstimmung. Da heißt, dass die Radio Q-Redakteure von damals mussten Wahlkampf machen und die Studierenden aufordern zusätzlich zur StuPa-Wahl ihr Kreuzchen auch für Radio Q zu machen und zu entscheiden, ob sie bereit sind, 20 Cent an Radio Q zu bezahlen.

Mit 58 Prozent der Stimmen. entschieden sich die Studierenden in der Abstimmung für den Beitrag. Für Radio Q ein großer Vorteil, erklärt Tim Karis:  Das hat uns natürlich auch komplett andere Möglichkeiten gegeben den Sender aufzustellen, gerade was die Technik angeht und den Sender auch zukunftsfähiger zu machen.”

Die damals 20 Cent Semesterbeitrag sind vor einigen jahren auf 30 Cent gestiegen. Wir nutzen das Geld für Aufnahmegeräte, Mischpulte, Schnittstationen oder Mikrophone. Klar, wir kaufen uns nicht jedes Jahr komplett neue Technik aber natürlich geht immer mal wieder auch etwas kaputt. Da hilft uns das Geld sehr Dazu kommen laufende Kosten, wie das Telefon, die Homepage oder Büroartikel. Radio Q-Vorstand Lena Stolz erklärt: Wir sind ja auch viel professioneller geworden durch dieses 30 Cent. Man darf nicht vergessen, dass hier bei Radio Q alle ehrenamtlich arbeiten also niemand bekommt hier Geld für diese Arbeit die er macht. Also wir sind sehr froh um diese 30 Cent, die wir von jedem Studierenden bekommen”. 

Zusätzlich zahlt jeder Redakteur einen Mitgliedsbeitrag. Das sind ungefähr 25 Euro pro Jahr. Von dem Geld bezahlen wir Versicherungen und die Vereinsarbeit. Ein Kasten Getränke ab und zu springt dabei auch raus. Radio Q ist ein nichtkommerzieller Radiosender. Wir senden keine Werbung und bekommen für unsere Arbeit kein Geld. Aber trotzdem gibt es laufende Kosten Auf eure 30 Cent Semesterbeitrag sind wir daher angewiesen. Und weil jeder Studierender Radio Q finanziert, darf natürlich auch jeder bei uns mitmachen.

Wenn ihr genau wissen wollt, wofür wir hier bei Radio Q Geld ausgeben, dann könnt ihr das in unserem Geschäftsbericht nachlesen. Der ist öffentlich zugänglich. Schreibt einfach eine Mail vorstand@radioq.de und wir senden ihn euch zu.


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