Campusnachrichten

  • Chat gegen Depressionen

    Menschen mit psychischen Problemen können sich in Zukunft auch per Chat helfen lassen. Laut Zeit-Online leiden circa 5,3 Millionen Menschen an Depressionen - die Meisten davon gehen jedoch aus Scham oder Antriebslosigkeit nicht zum Therapeuten. Für diese Menschen bieten Unternehmen jetzt Internetkurse, Selbsthilfe-Coaches, Skype- oder Chat-Therapien an. Das Berliner Start-Up-Unternehmen Selfapy beispielsweise bietet einen neunwöchigen Online-Kurs gegen Depressionen an. In neun Lektionen werden dort dann die wichtigsten Aspekte der Krankheit behandelt und Übungen vorgestellt. 

  • Hilfsbilanz zur Amokfahrt am Kiepenkerl

    Nach der Amokfahrt am Kiepenkerl im April hat der Weisse Ring bisher über 50 Opfer, Angehörige und traumatisierte Augenzeugen betreut. Das geht aus einer ersten Bilanz hervor, die Deutschlands größte Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer erstellt hat. Unter den Betreuten seien Schwerverletzte, die noch im Krankenhaus liegen, Angehörige der Todesopfer und Augenzeugen, die noch mit psychischen Belastungen kämpfen, sagte Jörg Bora, Vorsitzender des "Weissen Rings" in Nordrhein-Westfalen. Viele der Betroffenen stammen aus Deutschland, einige davon aus den Niederlanden, England und Südafrika.Bislang konnte der Weisse Ring Betroffenen schon rund 25.000 Euro an Soforthilfen auszahlen, um zum Beispiel Angehörige bei anfallenden Reisekosten zu unterstützen.

  • Kongressstandort Münster

    Die Stadt Münster wird immer öfter als Standort für Kongresse ausgewählt, wie die WN berichtet. Dies geht aus einer am Donnerstag vorgestellten Tourismus-Studie vor, in der das Jahr 2016 beleuchtet wurde. Damals brachten 3,7 Millionen Übernachtungen und 19,8 Millionen Tagesgäste einen Umsatz von 959 Millionen Euro. Die Studie zeigte aber ebenfalls, dass die Übernachtungszahlen noch deutlich besser sein könnten. Im Vergleich mit anderen Städten fehlen in Münster nämlich einige Hotels im Low-Budget-Bereich. Momentan entstehen in Münster sechs weitere Häuser mit insgesamt rund 1400 Betten.

  • Razzia auf dem Bremer Platz

    Gestern Abend hat es auf dem Bremer Platz am Bahnhof eine Razzia gegeben. Rund 100 Polizisten durchsuchten Angehörige der Drogen-, Trinker- und Obdachlosenszene und überprüften deren Personalien. Grund für den Einsatz waren Bewohner des Areals, die sich laut Umfragen in diesem Gebiet nicht mehr sicher fühlen, berichten die WN. Festgenommen wurde niemand, jedoch wurden vereinzelt kleinere Mengen Drogen gefunden.

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