Campusnachrichten

  • Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner

    Die Stadt Münster ergreift Maßnahmen zur Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner. Wie die Westfälischen Nachrichten berichten sind aktuell neun Gruppen in voller Schutzmontur unterwegs und haben bereits 10 000 Nester abgesaugt. Die Raupen, die sich in diesem Jahr ungewöhnlich lange vermehren, können bei Menschen allergische Reaktionen hervorrufen. Ein Grund dafür, dass die Eichenprozessionsspinner so zahlreich auftreten, ist das Fehlen des natürlichen Feindes, dem Kuckuck. Dieser ist in Deutschland mittlerweile sehr selten geworden. Sobald die Raupen Schlüpfen haben sie jedoch wieder natürliche Feinde, die Fledermäuse. Der Umweltausschuss plädiert deshalb für den Schutz der Fledermäuse.

  • Kein Prüfungsrücktritt bei Dauererkrankung

    Bei einer Dauererkrankung kann ein Prüfling nicht von einer bereits angemeldeten Prüfung zurücktreten. Ein Urteil des Verwaltungsgerichts Koblenz wies damit die Klage eines Studenten ab. Dieser leidet seit mehreren Jahren an einer psychosomatischen Erkrankung und ließ sich deswegen wiederholt für Prüfungen krankschreiben. Das müsse die Hochschule nicht akzeptieren, da Dauererkrankungen das normale Leistungsbild des Studierenden ausmachen würden. Anders als bei einer vorübergehenden Erkrankung werde die Leistungsfähigkeit so nicht eingeschränkt.

  • FH Münster: Projekt zur Erzeugung von Biomethan

    Studierende der FH Münster arbeiten an zwei Projekten, die sich zum Ziel setzen, mit Hilfe von Mikroorganismen Biomethan zu erzeugen. Dies berichtet die FH in einer Pressemitteilung. Die beiden Projekte heißen “Grünschnitt” und “Methanisierung”. Dabei würden aus Bioabfällen zuerst Wasserstoff gewonnen werden und aus diesem dann Biomethan. Die Mikroorganismen ersetzen dabei eine aufwendige Verfahrenstechnik. Biomethan kann unter anderem zum Beheizen von Wohnungen genutzt werden. “Grünschnitt” und “Methanisierung” sind Teil des europaweiten Projekts “Grüne Kaskade”. Es wird von der EU mit insgesamt 3,61 Millionen gefördert.

  • Studierende der FH Münster üben unterrichten

    Studierende des Instituts für Berufliche Lehrbildung (IBL) der FH Münster üben bereits während des Studiums Schüler zu unterrichten. Dies berichtet die FH Münster auf ihrer Homepage. „Ernährungswissenschaftliche Schulversuche“ - heißt das Modul. Die Studierenden haben in kleinen Gruppen jeweils eine dreiviertel Stunde Unterricht für die Schüler und Schülerinnen des Anne-Frank-Berufskollegs vorbereitet. Dadurch setzen sich die Schüler und Schülerinnen bereits praktisch mit den Lehrinhalten auseinander. Aber auch die Studierenden der FH Münster sammeln Erfahrungen, die ihnen für das anstehende Praxissemester zu gute kommen. Das Modul wird seit 2017 angeboten.

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