Campusnachrichten

Konferenz der Agrarminister in Münster

25.04.2018

Ab heute tagen die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern in der Stadt. Zentrales Thema der Konferenz ist eine Neuregelung für den Glyphosat-Einsatz. Wie die WN berichten, arbeitet die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner an einem Entwurf, welcher Glyphosat für privates Gärtnern und auf städtischen Grünflächen verbietet. Landwirte sollen aber die Möglichekeit haben in Ausnahmefällen einen Antrag auf die Weiterverwendung Glyhosats stellen zu können. Glyphosat ist ein sehr umstrittenes Unkrautvernichtungsmittel, da es giftig ist, jedoch sehr verbreitet genutzt wird .
Ein weiteres Thema der Konferenz ist die Tierhaltung. Der Tierschutz für Nutztiere soll verbessert werden. Der Meinung sind die Tierschützer von PeTa jedoch nicht. Sie sind der meinung, dass vor allem die Wirtschaftlichkeit im Fokus der Politik steht und nicht das Tierwohl. Sie protestieren als blutverschmierte Fleischstücke vor dem Mövenpick-Hotel und wollen so die Politiker auffordern nicht die Wirtschaft über das Wohl der Tiere zu stellen. Die Protestaktion startet um 17 Uhr. 

Neue Rangliste der Pressefreiheit

25.04.2018

Reporter ohne Grenzen haben die neue Rangliste für Pressefreieheit veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass sich die Situation für Journalisten nirgendwo so verschlechtert hat wie in Europa. Journalisten sind dort immer mehr medienfeindlicher Hetze durch Regierungen oder führende Politiker ausgesetzt. Dadurch entstehe ein feindseliges, vergiftetes Klima, das oft den Boden für Gewalt gegen Medienschaffende oder für staatliche Repression bereite, so Reporter Ohne Grenzen.  
Deutschland befindet sich auf Platz 15. Ein Platz weiter vorne als im vergangenen Jahr. Es wurde eine hohe Zahl an tätlichen Übergriffen, Drohungen und Einschüchterungsversuchen gegen Journalisten, insbesondere bei den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg im Juli 2017, festgestellt.
Die Rangliste der Pressefreiheit 2018 vergleicht die Situation für Journalisten und Medien in 180 Staaten. Untersucht wurde das Jahr 2017 auf Grundlage eines Fragebogens.

Mikroplastik in Arktis

25.04.2018

Die Plastikbelastung der Arktis ist deutlich höher, als bisher angenommen. Das Forscherteam des deutschen Expeditionsschiffs "Polarstern" hat im arktischen Packeis riesige Mengen mikroskopischer Kunststoffpartikel entdeckt. Die im Fachmagazin Nature Communications veröffentlichten Studie des Alfred-Wegener-Instituts in Bremerhaven kommt zu dem Ergebnis, dass sich in einem Liter Meereis rund 12000 verschiedene Plastikteilchen befinden. Dies ist die höchste Konzentration an Kunststoffpartikeln, die jemals in Meereis gefunden wurde. Wie Laborstudien zeigen, können die winzigen Partikel problemlos von Meereslebewesen verschluckt werden und so beispielsweise zu Entzündungsreaktionen bei Muscheln und Verhaltensänderungen bei Fischen führen.

Earth BioGenome Project

24.04.2018

Ein internationales Team von Biologen der Universität in Davis, Kalifornien, plant das größte Projekt aller Zeiten zur Untersuchung von Erbgut. Wie das Fachmagazin "P(a)nas" berichtet, soll in den nächsten 10 Jahren das Erbgut aller bekannten Mehrzeller, also unter Anderem Tiere, Pflanzen und Bakterien, untersucht werden. Bei erfolgreichem Abschluss des Projekts wären somit insgesamt 15 Millionen Erbgutsätze bekannt. Bisher wurden gerade einmal 0,2 Prozent dieser Erbgutsätze entziffert. Das Projekt soll knapp 5 Milliarden Dollar kosten.

Müllsituation am Aasee

24.04.2018

Nach dem heißen Sommerwochenende zeigt sich die Stadt mit der Müllsituation am Aasee insgesamt zufrieden. Wie die WN berichtet, wurden innerhalb von 3 Tagen insgesamt 5,2 Tonnen Müll abgefahren. Um dem Müll Herr zu werden, setzte die Stadt am Aasee zusätzlich zwei Service-Kräfte ein. Diese wiesen Besucher etwa an, den Müll in die dort befindlichen Tonnen zu werfen oder warnten vor der Gefahr von heißer Asche. In Zukunft möchte die Stadt an den Aaseekugeln außerdem zusätzliche Toiletten aufstellen, um Wildpinkeln zu verhindern. Kritik bekommt die Stadt dagegen von Anwohnern des Kanals. Diese beklagen sich, dass die Stadt sich zu sehr um den Aasee kümmert. Das Müll- und Lärmaufkommen am Kanal sei aber genauso groß.