Alle Campusnachrichten
Heute ist der internationale Tag der Pflege. Durch die Corona-Pandemie genießen die Pflegekräfte derzeit viel Aufmerksamkeit, allerdings brauche es langfristig mehr als das. VdK-Präsidentin Verena Bentele kommentierte, dass es nur so möglich sei, Pflegekräfte für den Beruf zu gewinnen.
Unter anderem wird gefordert, dass die Arbeitsbedingungen von Pflegekräften verbessert werden, indem beispielsweise pro Pflegekraft weniger Patienten aufkommen.
Lastenräder haben ab sofort ihre eigenen Parkplätze. Insgesamt 16 Stellplätze für Lastenfahrräder wurden von der Stadt Münster gebaut. Dort können die Fahrräder sicher abgestellt und an einem Anlehnbügel angeschlossen werden. Grund für die neuen Stellplätze ist laut Angaben der Stadt die zunehmende Beliebtheit der Lastenräder. Die Nutzung der Räder soll somit im Alltag komfortabler gemacht werden. Weitere Stellplätze sind bereits in Planung.
Die Bezirksregierung Münster vernetzt Akteure aus dem Münsterland und der Emscher-Lippe-Region in einem „Corona-Forum“. Dies geht aus einer Pressemitteilung der Bezirksregierung hervor. So solle Unternehmen und Arbeitnehmern im Regierungsbezirk branchenübergreifend ermöglicht werden, frühzeitig auf erkennbare Herausforderungen im Zuge der Corona-Krise zu reagieren. Das erste Treffen des „Corona-Forums fand heute statt. Es nahmen Vertreter der Industrie-, Handwerks- und Landwirtschaftskammern, von Wirtschaftsförderungen, der Dehoga, der Agentur für Arbeit und des Deutschen Gewerkschaftsbundes teil. Sowohl die Unternehmer als auch die Arbeitnehmervertreter gehen davon aus, dass zahlreiche Folgen der aktuellen Krisen-Phase erst in einigen Monaten sichtbar werden. Daher sei es wichtig, sich jetzt gemeinsam für die Zukunft aufzustellen.
Teile der Stadt müssen ab morgen unter Umständen evakuiert werden. Wie die Stadt Münster mitteilte, wurden auf dem Gelände der York Kaserne am Albersloher Weg mehrere auffällige Signale registriert. Diese deuten auf mögliche Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg hin.
Weitere Untersuchungen sollen diesbezüglich durchgeführt werden. Dadurch kann es diesen Dienstag und Mittwoch zu Entschärfungs-, und Evakuierungsarbeiten in dem entsprechenden Stadtteil kommen.
Die Institutsbibliotheken der Uni Münster öffnen ab heute wieder. Zu den Bibliotheken gehören die Evangelische und Katholische Theologie, das Historische Seminar, Philosophie und Kunstgeschichte, die Musikhochschule, die Philologien sowie die naturwissenschaftlichen Bibliotheken der Psychologie, Geowissenschaften, Mathematik und Informatik sowie Sportwissenschaft. Der Uni Münster zufolge öffnen die Bibliotheken zunächst nach und nach für eine bestellbare Ausleihe. Für den Zugang gelten Schutz- und Hygienemaßnahmen. Individuelle Hinweise zu Öffnungszeiten und Bestellmöglichkeiten geben die Bibliotheken jeweils auf ihrer Website.
Kindertagesstätten in NRW öffnen schrittweise. Das gab NRW Familienminister Stamp am Freitag in einem Pressebriefing bekannt. Im ersten Schritt betrifft das alle Vorschulkinder mit besonderem Förderbedarf und alle zweijährigen Kinder. Zudem sollen alle Kinder mit Behinderungen betreut werden. Zudem ist es Eltern erlaubt private Kinderbetreuung in Kleingruppen zu organisieren. Ab Juni bis zu den Sommerferien sollen alle Kinder für mindestens zwei Tage in die Kitas um das Kita Jahr abzuschliessen. Stamp stellte den Öffnungsplan unter den Vorbehalt der weiteren Entwicklung der Corona-Infektionen.
Ab heute öffnen die Mensen in Münster wieder. Das gibt das Studierendenwerk Münster bekannt. Geöffnet werden zunächst die Mensa am Aasee zwischen 11:45 und 14:30, das Viva-Café zwischen 8:30 und 15:00 und die Mensa Steinfurt zwischen 11:15 und 14:15. Zunächst findet nur Außer-Haus-Verkauf statt. In den Mensen wird es jeweils zwei Gerichte und ein Imbiss Angebot geben. Die Bezahlung ist nur bargeldlos möglich. In allen Mensen gelten Hygienevorschriften und Abstandsregeln.
Bürger*innen halten die langfristigen Folgen der Klimakrise für gravierender als die der Corona-Krise. Das fand eine repräsentative Befragung im Auftrag der Deutschen Bundesstiftung Umwelt heraus. Knapp 60 Prozent der Bürger*innen glauben, dass die Klima-Krise langfristig gesehen größere Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft haben wird als die Corona-Krise. Auch fänden es 93% der Bürger*innen gut, wenn Meinungen und Analysen aus der Wissenschaft einen größeren Einfluss auf die Politik hätten. Ziel der Studie ist es, die Sichtweisen der Bürger*innen zu den Umweltfolgen der Coronakrise zu erfahren.
Oberbürgermeister Markus Lewe hat erneut bekräftigt, dass Münster bereit ist, zusätzliche Geflüchtete aufzunehmen. Davon berichtet die Stadt Münster. In einem Brief an Bundesinnenminister Seehofer erklärte der Bürgermeister die Aufnahmebereitschaft. Anlass für den Brief war eine kürzliche Mission der Regensburger Seenotrettung Sea-Eye. Die Seebrücke Münster bat daraufhin den Oberbürgermeister, Münsters Aufnahmeverpflichtung zu unterstreichen. Die Stadt Münster ist Mitglied im Bündnis Städte sicherer Häfen und verpflichtet sich damit, zusätzliche geflüchtete Menschen aufzunehmen, die aus Seenot gerettet wurden.
Studierende der FH Münster haben Schutzmasken an die Bahnhofsmission gespendet. Dazu wurden insgesamt 180 Masken von Studierenden und Mitarbeitern der FH selbst genäht. Die Masken werden in der Bahnhofsmission an Gäste verteilt, darunter Wohnungslose und Menschen in schwierigen sozialen Lebenslagen. Auf einen Aufruf des Kompetenzzentrums Humanitäre Hilfe haben sich mittlerweile rund 320 Angehörige der Hochschule am Hilfsprojekt beteiligt.
Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) warnt vor einer übereilten Aufnahme des Präsenzbetriebes an Hochschulen. HRK-Präsident André-Alt stellte in einer Pressemitteilung fest, dass die Hochschulen die Einhaltung der erforderlichen Hygieneregeln meist nicht gewährleisten könnten. Zudem könne die Online-Lehre nicht ohne weiteres auf den Präsenzbetrieb wieder umgestellt werden. Bislang plant die Uni Münster mindestens bis Pfingsten den Lehrbetrieb weitestgehend online durchzuführen. Über die Zeit danach ist noch keine Entscheidung gefallen. Die FH Münster geht von einem kompletten Online-Semester aus.
Gestern wurden im Bundestag die Überbrückungshilfen für Studierende beschlossen. Das Gesetz soll Studierende, die aufgrund der Corona-Pandemie ihren Job verloren haben, unterstützen. Mit 100 Millionen Euro wird das Deutsche Studentenwerk ausgestattet. Studierende können außerdem bei der KfW-Bank Darlehen von bis zu 650 Euro im Monat erhalten. Bis ins Frühjahr 2021 werden die Zinsen durch den Bund übernommen. Der freie Zusammenschluss von Student*innenschaften kritisiert, dass die finanzielle Not der Studierenden bis zum März 2021 aufgeschoben wird.
Eine neue Aufzuchtstation für Schildkröten wurde im Allwetterzoo Münster fertiggestellt. Das gab der Allwetterzoo auf seiner Homepage bekannt. Durch die Zucht soll der Fortbestand der bedrohten Schildkrötenarten gesichert werden. Mithilfe der neuen Aufzuchtstation haben die Pflegerinnen und Pfleger mehr Zeit sich um die Tiere zu kümmern.
Seit Dienstag ist der Allwetterzoo Münster wieder geöffnet. Der erwartete Ansturm blieb aus: Am Dienstag sei die Lage im Zoo entspannt gewesen. Rund 800 Leute haben den Zoo besucht, berichtete Jan Ruch, Pressesprecher des Allwetterzoos, auf Radio Q Nachfragen. Am Folgetag sei die Anzahl der Besucher auf 1700 gestiegen, dennoch sei alles reibungslos und entspannt verlaufen.
An den Plänen für den neuen Musik-Campus wird trotz der anhaltenden Coronakrise weiter festgehalten. Dies gab die Uni Münster in einer Pressemitteilung bekannt. Ausgangspunkt ist die akute Raumnot der Musikhochschule der Uni Münster. Geschaffen werden soll ein Campus für die Musikhochschule, die städtische Musikschule und das Sinfonieorchester. Das Projekt soll laut Oberbürgermeister Markus Lewe als Kulturquartier und Sprungbrett zwischen Altstadt und dem wachsenden Westen Münsters fungieren.