StuPa-Wahl 2016

Ihr wählt, wir haben berichtet!

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Vom 28. November bis zum 2. Dezember 2016 waren die Urnen geöffnet. Ihr hattet die Möglichkeit eure Vertreterinnen und Vertreter im Studierendenparlament zu wählen. Alle Infos rund um die Wahl, wer eigentlich für welche Liste kandidiert hat und was ihr eigentlich wählen konntet, findet ihr hier bei uns.

Was ist das für 1 Wahl? - Mitdiskutieren unter #stupams16!

Was ist eigentlich...

  • Der ZWA

    Die Abkürzung ZWA steht für den Zentralen Wahlausschuss. Dieser kümmert sich um die jedes Jahr stattfindenden StuPa-Wahlen, die Wahlen zur ASV und zur Fachschaftsvertretung. In diesem Jahr ist Lukas Jerg Wahlleiter und Luca Horoba sein Stellvertreter.

    Alle offiziellen Infos zur Wahl findet ihr auf der Seite des ZWA.

  • Der Asta-Vorsitz

    Das von der Studierendenschaft gewählte StuPa-Parlament ist dafür zuständig den oder die AStA-Vorsitzenden zu wählen. Da das StuPa momentan aus 31 Sitzen besteht, muss der AsTa-Vorsitzende mit einer absoluten Mehrheit von mindestens 16 Stimmen gewählt werden.

    Die momentanen AStA-Vorsitzenden sind Laura Buschoff (CampusGrün) und Fabian Masarwa (Juso-HSG). Sie setzen sich also aus der aktuell gebildeten Koalition der Legislaturperiode zusammen. 

    Zu den Aufgaben des AStA-Vorsitzenden gehört es AStA-Referent/-innen für spezielle Aufgabengebiete zu ernennen und die sowie die Arbeit des AStAs abzustimmen und zu leiten. 
    Außerdem vertritt der oder die AStA-Vorsitzende ganz einfach die Interessen der Studierendenschaft nach außen, was genauer heißt gegenüber der Politik und Presse oder eben einfach innerhalb der Uni.  

  • Ein autonomes Referat

    Autonome Referate sind im Gegensatz zu den Kernreferaten des AStAs wie der Name schon sagt autonom, also unabhängig. Sie werden von Interessensvertretungen ganz bestimmter Studierendengruppen organisiert, so gibt es beispielsweise das Frauenreferat, das Schwulenreferat oder das Sportreferat. Die Referent/-innen der Referate werden auch nicht vom StuPa gewählt, sondern eben auf Vollversammlungen jener bestimmter Studierendengruppen. Nur diesen Vollversammlungen sind die Referent/-innen dann Rechenschaft schuldig. 

    Welche Aufgabenbereiche und Zielgruppen sich die verschiedenen autonomen Referate vornehmen, könnt ihr hier bei uns nachlesen.

So geht ihr wählen

Zur Wahl braucht ihr euren Personalausweis oder Reisepass und eure Matrikelnummer. Die Urnen sind in zahlreichen Uni-Gebäuden und Mensen von Montag (28.11.) bis Donnerstag (1.12.) von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Am Freitag (2.12.) schließen die Urnen bereits um 16 Uhr.
Im Anschluss daran werden die Stimmen ausgezählt und das Ergebnis könnt ihr bei uns in der Langen Wahlnacht verfolgen.

"Meinung bilden und wählen gehen"

Was wird gewählt...

  • Das StuPa

    Das Studierendenparlament (StuPa) und der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) sind die höchsten Gremien der „studentischen Selbstverwaltung“. Zunächst wählen die Studierenden die sogenannten Listen, die je nach Stimmenproporz, Sitze im Studierendenparlament erlangen. Die Liste mit den meisten Stimmen stellt den AStA. Meistens haben die Listen aber keine absolute Mehrheit und sind auf Koalitionen angewiesen. Man kann sich das so vorstellen, dass das StuPa die Legislative ist und der AStA die Exekutive oder Regierung.

    Vergleicht man die StuPa Wahl mit der Bundestagswahl, ist es so ähnlich. Im Bundestag stellt die Mehrheitspartei in einer Koalition die Regierung. Der AStA ist also die Studierendenregierung und vertritt die Studierenden der Uni Münster auf Hochschul- oder Landesebene politisch. Zusätzlich bietet der AStA jedoch auch Service-Angebote wie die BAföG-, Sozial- oder Rechtsberatung und den Bulli-Verleih. Durchgesetzt hat der AStA in den letzten Jahren beispielsweise  das Kultursemesterticket. Dieses bietet den Studierenden der Uni Münster freien oder stark ermäßigten Eintritt in Museen, Theater und Kinos. Außerdem setzte sich der AStA stark für den Fortbestand des NRW-Semestertickets zu gleichbleibenden Preisen ein.

    Im letzten Jahr gewinnt CampusGrün mit 8 Sitzen die Wahl zum Studierendenparlament und bildet mit der Juso-HSG und der DIL den AStA der aktuellen Legislaturperiode. Die restlichen Listen bilden die Opposition.

  • Die Fachschaftsvertretung

    Fachschaften sind im Grund genommen die Studierenden eines Fachs. Wenn man jedoch im Alltag von Fachschaften spricht, meint man den Fachschaftsrat. Dieser ist Teil der studentischen Selbstverwaltung. Jedes Jahr wird mit dem Studierendenparlament auch die Fachschaftsvertretung über Listen gewählt. Je nach Fachbereich sind die Listen mehr oder weniger politisch.
    Bei Jura zum Beispiel konkurrieren vor allem die Liste des RCDS und der kritischen Jurist/-innen. Bei anderen Fachschaften gibt es meistens nur eine allgemeine Liste mit Leuten aus der "Fachschaft". Die gewählte Fachschaftsvertretung besteht aus 15 gewählten Studierenden. Diese wählt dann beliebig viele Menschen - egal ob sie zur Wahl der Fachschaftsvertretung angetreten sind oder nicht - in den Fachschaftsrat.
    Wie in einer parlamentarischen Demokratie, ist die Fachschaftsvertretung als Parlament und der Fachschaftsrat als Regierung zu verstehen. Der Fachschaftsrat vertritt die Interessen der Studierenden aus dem jeweiligen Fach gegenüber dem jeweiligen Institut, dem Rektorat, dem AStA und der Landesregierung. Die Fachschaftsvertretung besetzt außerdem die studentischen Plätze in den Institutsgremien, wie den Institutsvorständen und den Arbeitsgruppen des Instituts (Haushalt, Lehre etc.). Auch um die  Belange der Studierenden kümmert sich der Fachschaftsrat und bietet neben Ersti-Wochen, Veranstaltungen auch Serviceangebote an. Ein Beispiel dafür ist das Angebot des Einblicks in Altklausuren  oder Gespräche mit Studieninteressierten.

    Ob dafür dann nur der Fachschaftsrat zuständig ist oder auch interessierte und engagierte Mitglieder der Fachschaft mithelfen können, wird in den jeweilgen Fachschaften mehr oder weniger streng gehandhabt. In vielen Fachschaften sind bei den Fachschaftssitzungen nicht nur Mitglieder des Fachschaftsrats anwesend. Das heißt, dass auch die dazu gehören, die nicht gewählt sind. Dadurch kommt auch die Vermischung des Begriffs der "Fachschaft" zustande.
    Gewählt wird im November also zunächst die Fachschaftsvertretung, die später den Fachschaftsrat wählt.

  • Die ASV

    Auch ausländische Studierende sind Teil der studentischen Selbstverwaltung und wählen jedes Jahr parallel zu den Wahlen zum Studierendenparlament und den Fachschaftvertretungen die Ausländische Studierendenvertretung (ASV).

    Alle ausländischen Studierenden, die an der Uni Münster immatrikuliert sind, können zur Wahl gehen und in die ASV gewählt werden. Der ASV-Beirat besteht dann aus mindestens 7 bis maximal 15 Mitgliedern, die jeweils einen Vorsitz und eine Stellvertretung wählen. Diese bilden dann den ASV Vorstand und vertreten die Interessen der ausländischen Studierenden in den Universitäts- und Institutsgremien.

Wer steht zur Wahl

  • GfA - Gemeinsam für Alle

    Die parteiunabhängige Liste "Gemeinsam für ALLE" setzt sich für eine offene, tolerante und engagierte Universität aus. Das bedeutet konkret, dass ihre Kandidaten verschiedenster (ethnischer) Herkunft sind und dadurch alle Studierenden gleichermaßen repräsentiert werden sollen. Die ethnische Diversität soll zudem Meinungsaustausch untereinander und Toleranz sichern.

    Weitere Ziele:

    • bessere Kooperation zwischen den einzelnen Uni-Organen
    • bessere Einbindung von Geflüchteten und benachteiligten Studierenden
    • durch ein ausgebautes Serviceangebot soll der Studieneinstieg für ausländische Studierende erleichtert werden
    • Wiedereinführung der to go-Gerichte der Mensa

    Die Liste stellt keine Spitzenkandidat/-innen, da alle Listenmitglieder gleichgestellt antreten.

    Die letzte Legislaturperiode im Check:

    • Gründung 2014
    • Weder 2014, noch 2015 konnte sich die GfA als einzige antretende Liste keine Sitze im StuPa sichern
    • Beide Jahre jedoch Kandidat/-innen, die in die Ausländische Studierendenvertretung (ASV) gewählt wurden
  • Juso-HSG - Juso-Hochschulgruppe und Unterstützende

    Die „Jungen Sozialisten und Sozialistinnen-Hochschulgruppe“ setzt sich für eine offene, gerechte und solidarische Studentenschaft, Universität sowie Gesellschaft ein. Es besteht eine inhaltliche Nähe zur SPD.
    Dieses Jahr setzen sich die Jusos speziell für ein gerechtes Bafög ein, wobei es konkret um eine Erhöhung der Fördersummen und eine Anpassung der Bedarfssätze geht. Bafög soll alters- und elternunabhängig werden.

    Weitere Ziele:

    • mehr Ruheräume zum Lernen

    • engere Betreuung der Studierenden
    • keine Anwesenheitspflicht
    • Online-Vorlesungen

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • StudiCart (Studierendenausweis, Semesterticket & MensaCard in einer Karte)
      → Inzwischen besteht eine Zusammenarbeit zwischen Uni und Studierendenwerk. Nun arbeitet eine ausgewählte Firma am Konzept der StudiCart, die bis zum Sommersemester 2017 realisiert werden soll. 
    • Gerechteres Bafög
      → Die BAföG-Reform des 1. Augusts erhöht zwar die Fördersätze, doch gleich diese nichtmals die Inflation aus, so die Jusos. Deshalb fordert die Juso-HSG eine jährliche Anpassung der Bedarfssätze.
  • RCDS - Die unabhängige Mitte

    Der "Ring Christlich-Demokratischer Studenten" setzt sich neben christlich-demokratischen für liberale und konservative Werte ein. Der Ring steht inhaltlich der CDU nahe.
    Zentrales Ziel des RCDS ist die „sinnvolle Verwendung“ studentischer Gelder. So erhebt der RCDS den Vorwurf gegen den AStA zu viel Geld für politische Bildung auszugeben. Stattdessen sollen die Serviceangebote wie der Bulli-Verleih und der Verleih von Veranstaltungstechnik verbessert werden.

    Weitere Ziele:

    • Gegen die Umbenennung der Uni
      (die Umbenennung des Studentenwerks in Studierendenwerk sei bereits eine große Geldverschwendung gewesen)
    • Ausbau des eBook-Angebots im Onlinekatalog der ULB

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • Der RCDS war stärkste Oppositionskraft im vergangenen Jahr
    • Zusammenlegung der Ausweise zur UniCard
      → Die Zusammenarbeit mit der Uni und des Studierendenwerks ist nun „endlich“ beschlossen. Momentan wird mit der Deutschen Bahn verhandelt, wie die Integration des Semestertickets in eine solche UniCard aussehen kann.
    • Integration der Flüchtlinge durch Gasthörerprogramm
      → Dies kann nur auf überregionaler Ebene geregelt werden, wofür sich einzelne Mitglieder des RCDS in verschiedenen Gremien einsetzen.
  • LHG - Liberale Hochschulgruppe

    Die FDP-nahe "Liberale Hochschulgruppe" setzt sich für Selbstbestimmung der Studierenden und ein möglichst freies Studium ein. Diese Wahlfreiheit soll so weit gehen, dass Studierende einen individuellen Semesterbeitrag zahlen können. Außerdem setzt sich die LHG sogar für die Möglichkeit des Austritts aus der verfassten Studierendenschaft ein.

    Weitere Ziele:

    • faires Hochschulsport-Anmeldeverfahren (Anmeldezeitraum statt fester Zeitpunkt)
    • längere ULB-Öffnungszeiten in den Klausurphasen

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • Einrichtung einer ehrenamtlichen Komission, die sich für ein mögliches Fernbus-Semesterticket einsetzen sollte
      → Antrag mehrheitlich im StuPa abgelehnt
    • Einrichtung eines Nap-Rooms in der ULB
      → Antrag mehrheitlich im StuPa abgelehnt
    • 24/7 Öffnungszeiten in der ULB
      → Zwar ist die ULB immernoch nicht 24/7 geöffnet, doch der Belegungs-Liveticker sei ein Anfang. Die LHG setzt sicht weiterhin für längere Öffnungszeiten ein, denn die Kosten seien machbar.
  • Die LISTE

    Die satirische Hochschulgruppe Die LISTE steht der Partei Die PARTEI nahe. Sie setzt sich für mehr Liebe an der Uni ein. Dabei sollen Kondomautomaten in der ULB helfen, ein entspannteres Lernen zu ermöglichen.

    Weitere Ziele:

    • absolute Transparenz
      (durch einen StuPa-Livestream & durchsichtige Regenponchos als Dienstbekleidung des Studierendenparlaments)
    • mehr studentische Mitbestimmung durch ein Rederecht im StuPa für alle Mitglieder der verfassten Studierendenschaft

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • Problem der demokratischen Strukturen des Parlaments, so Die LISTE
    • Die totale Transparenz wird vom StuPa abgelehnt
      → Anträge zur Regenponcho-Bekleidung und eines Smartphones für's StuPa mit Tinder und Snapchat wurden abgelehnt
  • CampusGrün

    Die grüne Hochschulliste steht inhaltlich der Partei Bündnis 90/Die Grünen nahe, ist jedoch laut Satzung offiziell unabhängig. Sie ist die größte vertretende Fraktion im StuPa und bildet zusammen mit den Jusos und der DIL den AStA.
    CampusGrün setzt sich für ökologisch verantwortliches Handeln der Uni in Forschungs- und Geldfragen ein. Deshalb sollen beispielsweise keine neuen Investiotionen in fossile Energieträger getätigt werden.

    Weitere Ziele:

    • mehr bezahlbarer Wohnraum
    • grünere Mensa (vegetarische, vegane & biologische Lebensmittel; nur Fairtrade in den Kaffeeautomaten der Mensa)
    • modernes Studium mit e-Learning und ohne Anwesenheitspflicht

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • Zusammenlegung von Studierendenausweis & MensaCard
      → beschlossen und die Umsetzung ist in Arbeit
    • einheitliche Platform zur Studienverwaltung
      → Die Prüfungsanmeldung läuft weiterhin über das komplizierte QISPOS. CampusGrün hat eine Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die an einem einheitlichen Campus-Management-System arbeitet.
    • grünere Mensa
      → Merklich mag sich für den "normalen" Mensa-Esser wenig am Mensa-Angebot verändert haben, doch zusätzlich zum Salatbuffet ist das vegane Angebot ausgebaut worden. Dieses wird laut CampusGrün gut angenommen.
  • Die Linke.SDS

    Das „SDS“ im Namen der linken Hochschulgruppe steht für „Sozialistisch demokratischer Studierendenverband“. Die Hochschulgruppe ist von der Partei Die LINKE zwar unabhängig, steht ihr inhaltlich jedoch nahe. Sie setzt sich nicht für Hochschulpolitik, sondern für Politik an der Hochschule ein. Dies bedeutet, das der Liste ein gesamtgesellschaftliches Engagement wichtig ist.

    Weitere Ziele:

    • Abschaffung des Hochschulrats
      (die Mitglieder werden weder von den Mitarbeitern der Uni, noch von den Studierenden gewählt)
    • gerechtere Studienbedingungen ohne Leistungsdruck (gegen das Bachelor-Master-System)
    • Bildungszugang für alle sozialen Schichten
    • Kampf gegen Rassismus

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • 2015 nicht zur Wahl angetreten
    • 2014  mit einem Sitz ins StuPa eingezogen und war Teil der AStA-Opposition
  • DIL - Demokratische Internationale Liste

    Die "Demokratische Internationale Liste" ist parteiunabhängig und setzt sich aus Studierenden unterschiedlichster Nationen und Studiengängen zusammen. Ihr Engagement gegen den Rassismus und jede Form der Diskriminierung, sowie der Kampf gegen rechtspopulistische Meinungen, bilden das Hauptziel der DIL. Sie fordert anti-diskriminierende Maßnahmen der Uni. Außerdem soll im Selbstbild der Uni die Vielfalt fest verankert werden.

    Weitere Ziele:

    • bessere Anerkennung von ausländischen Studienleistungen
    • mehr Studienplätze für Geflüchtete
    • mehr Transparenz in hochschulpolitischen Gremien
    • Mensaprodukte zu 50% aus Bio-Produkten
    • Berücksichtigung besonderer Speisebedürfnsise (z.B. Halal)

    Die Ziele der letzten Legislaturperiode im Check:

    • auffällig häufige Abwesenheit des gewählten StuPa-Parlamentariers
    • Die DIL war im letzten Jahr Teil der Ausländischen Studierendenvertretung (ASV)

Alle Interviews mit den Spitzenkandidaten und die Listen im Einzelcheck findet ihr hier nochmal im Überblick.

Gehst du wählen?

Diskutiert mit unter #stupams16 oder schickt uns eure Meinung an stupams16@radioq.de!

Nur 17% Wahlbeteiligung - warum?!

Die Wahlbeteiligung bei den StuPa-Wahlen sinkt auch an der Uni Münster in unterirdische Zahlen. Dabei beschweren sich Studierende doch häufig über ihren mangelnden Einfluss am Uni-Geschehen und die Entscheidungen, die "über ihre Köpfe" hinweg gemacht werden. Liegt es an einer generellen Politikverdrossenheit? Oder liegen die Gründe tiefer? Immer wieder wird der schwierige Informationsfluss der Hochschulpolitik und die daraus resultierende Uninformiertheit der Studierenden kritisiert. Die verschiedenen Standpunkte der Listen und ihre Streitereien untereinander, wirken für die übrigrigen Studierenden schnell abschreckend.

Der Wahlleiter Lukas Jerg dazu:

"Diese Analyse sollten die Listen vornehmen und sich bemühen, mehr Menschen zu mobilisieren. An den Möglichkeiten, an der Wahl teilzunehmen, scheitert es nicht. Die Uni wird auch dieses Jahr in der Wahlwoche quasi wieder mit Wahlurnen zugepflastert. (...) Im Übrigen darf man nicht allzu schwarzsehen. In 50 Fachschaften wird studentische Selbstverwaltung gelebt, die Listen im StuPa sind aktiv und mit großem Eifer bei der Sache: die studentische Selbstverwaltung lebt." (Interview des Semesterspiegels)

Ausführlichere Infos zur Wahlbeteiligung gibt es hier.

Alle Infos auf einen Blick


Ihr wählt, wir haben berichtet!
Vom 28. November bis zum 2. Dezember 2016 waren die Urnen geöffnet. Ihr hattet die Möglichkeit eure Vertreterinnen und Vertreter im Studierendenparlament zu wählen. Alle Infos rund um die Wahl, wer eigentlich für welche Liste kandidiert hat und was ihr eigentlich wählen konntet, findet ihr hier bei uns.


Wahlbeteiligung StuPa-Wahlen


Es gibt Hochschulen, an denen liegt die Wahlbeteiligung bei den StuPa-Wahlen bloß im einstelligen Bereich. Im Vergleich dazu, schneidet die Uni Münster also noch relativ gut ab. Trotzdem sind 17% Prozent Wahlbeteiligung nicht viel. Wie lässt sich diese mangelnde Beteiligung erklären?


Die aktuelle Legislaturperiode


Große Themen, große Kontroversen. Was war los im StuPa 2015?


5 Gründe wählen zu gehen


Geht Wählen! Wählen hilft gegen den Kater!
Jämmerliche 7000 Studierende sind letztes Jahr zur Wahl gegangen. Nur 7000 – von über 43.000.


Die Listenchecks


Wofür steht welche Liste? Wer tritt an? Und was ist eigentlich aus den Wahlversprechen der letzten Legislaturperiode geworden?