StuPa-Präsident Matthias Kupke

Matthias, warum lohnt es sich zu wählen? 

"Weil wir auf jeden Fall ein StuPa haben werden, egal wie hoch die Wahlbeteiligung ist. 
Und die Konsequenzen und Entscheidungen die dort getroffen werden, sind für alle Studierenden real. Wer nicht wählen geht, gibt auch keine Meinung dazu ab, was er letztendlich für eine Richtung im StuPa haben will. Und sein Beitrag, teilsweise eben auch finanzieller Natur, wie der Semesterbeitrag, verwendet wird. Dazu sollte man sich, glaube ich, eine Meinung bilden. Und dafür sollte man auch wählen gehen!"

Matthias ist als amtierender StuPa-Präsident in erster Linie dafür verantwortlich den Überblick im StuPa zu behalten und dass die Sitzung überhaupt zustande kommt. Die Anträge und die Tagesordnung muss er im Vorhinein klären und dann den Ablauf festlegen.  

Den Überblick dann in der Sitzung zu behalten ist gar nicht immer so einfach, da es teils zu hitzigen Diskussionen kommt. In der vergangenen Sitzung zum Haushalt wurde es nicht nur kontroverser, sondern teils aus beleidigend:

„Wir sind ein Parlament, wo wir Argumente austauschen wollen. Und nicht anfangen uns persönlich zu beleidigen.“

Bis zu 31 Parlamentarier und Gäste müssen in jeder Sitzung im Zaum gehalten werden.  

Wer, wann zu Wort im StuPa kommt, ist in der Geschäftsordnung geregelt. Alle Parlamentarier/-innen, die etwas sagen wollen, schreibt sich Matthias auf. Dann prüft er, wer von diesen schon etwas gesagt hat. Denn Leute, die zum ersten Mal etwas sagen wollen, kommen bevorzugt dran. Seit letztem Jahr ist auch die geschlechtliche Quotierung regulär im StuPa aufgenommen.

„Dann wird auch nach Geschlecht quotiert, um für ein ausgeglichenes Verhältnis von Männern und Frauen im Parlament zu sorgen. (…) Meiner Meinung nach hat sich das Gesprächsklima dadurch verbessert. Es ist ein vielfältigeres Kund nicht mehr so einseitiges Problem ist, wenn Leute sich in einer Diskussion verharren.“

Vorher kam es häufiger vor, dass eine Diskussion ausartet und zwei Männer im strittigen Zwiegespräch verharrten.  
Wie schwierig ist es da immer neutral zu bleiben und seine Rolle als Hochschulpolitiker der Jusos nach hinten zu stellen? Matthias selbst ist davon überzeugt, dass er seine Meinung für den Moment gut ausklammern kann. Zwar kommt er auch selbst manchmal als Parlamentarier zu Wort, das passiert aber eher selten.


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