Drivers Ranking: Mexiko

Das QMotors-Driver Ranking. Wir vergeben selbst die Punkte für die Fahrer. Welcher Fahrer überzeugte am meisten, unabhängig vom Auto oder tatsächlichen Ergebnis?

Der Grand Prix von Mexiko sollte dem Kampf um den WM-Titel nun doch ein vorzeitiges Ende verleihen. Das Rennen verlief aber völlig anders als das die Fans erwartet hatten. Schon am Start kollidierten beide WM-Rivalen und fielen ans Ende des Feldes zurück. Damit war der Weg frei für Max Verstappen, der einen ungefährdeten Sieg einfuhr. Aber auch hinter den großen drei Teams gab es viele spannende Zweikämpfe und einige herausragende Leistungen. Unser Driver Ranking zum aktuellen Grand Prix:

01. Esteban Ocon - Wow, einfach nur wow. Schon im Qualifying war Ocon sehr stark, schlug sogar Daniel Ricciardo im deutlich schnelleren Red Bull, Teamkollege Perez hinkte vier Zehntel hinterher. Von Startplatz 6 konnte er sich auch mit Hilfe der Vettel/ Hamilton-Kollision auf Rang 3 nach vorne arbeiten. Sein erstes Podium war in Reichweite, wurde aber durch Pech mit dem virtuellen Safety Car zu nichte gemacht. Räikkönen kam so in der Boxengasse an Ocon vorbei, und hätte es auf der Strecke wohl sehr schwer gehabt, den Force India mit seinem hohen Topspeed zu knacken. So musste Ocon letztlich auch noch Vettel ziehen lassen, gegen den er aufgrund der unterschiedlichen Strategie keine Chance hatte. Dennoch war Ocons Leistung beeindruckend, für uns eindeutig der Fahrer des Rennens.

02. Lance Stroll - Mit Stroll hat im Rennen eigentlich niemand gerechnet. Im Quali war er knapp hinter Massa, insgesamt machte Williams aber keinen sonderlich starken Eindruck. Im Rennen war Stroll dann aber auf einmal auf Punktekurs. Besonders im Vergleich zu Teamkollege Massa ist Strolls Leistung stark - am Ende steht mit Platz 6 ein sehr wichtiges Punktresultat für Williams zu Buche. Wenn Stroll jetzt noch Konstanz in seine Leistungen bringt, kann er den Ruf als Paydriver bald ablegen.

03. Max Verstappen - Nur Rang 3 für den Niederländer in unserem Drivers Ranking, obwohl man ihm eigentlich keine Fehler ankreiden kann. Lediglich im Qualifying hätte es wohl die Pole sein können, wenn er eine fehlerfreie Runde zusammenbekommen hätte. Im Rennen startete er sehr gut, setzte sich stark gegen Vettel durch, obwohl dieser ihn neben die Strecke drängte. Von da an war es ein Kinderspiel für Verstappen das Rennen als Erster zu beenden.

04. Fernando Alonso - Der größte Fighter im Formel 1-Feld. In der Qualifikation merkte man, wie stark das McLaren-Chassis sein muss - nur zwei Zehntel hinter der Bestzeit und das mit einem Honda-Motor. Dank des Hondas startete man aber wieder aus der letzten Startreihe. Von da aus war es aber wieder mal Alonso, der aus schwachem Material viel rausholte. Alonso zeigte tolle Duelle, besonders gegen Hamilton. Auch wenn er als Verlierer aus diesem Zweikampf herausging, besser kannst du nicht um deine Position fighten. Am Ende bekam Alonso für Platz 10 noch einen Punkt, bei uns bekommt er für diese Leistung ganze 12 und vollkommen verdiente Punkte.

05. Nico Hülkenberg - Hülkenberg wurde Opfer der technischen Probleme bei Renault in Mexiko. In der Qualifikation schlug er Teamkollege Sainz, im Rennen lag er die ganze Zeit im Windschatten von Ocon und damit mit reellen Chancen auf ein Podium. Ohne die technischen Probleme hätte er für Renault wichtige Punkte geholt, so bleibt ihm mal wieder nur das Lob der Öffentlichkeit für eine starke fahrerische Leistung.

06. Valtteri Bottas - Nachdem Hamilton am Start aus dem Rennen um die vorderen Plätze herausgenommen wurde, lag es an Bottas die Kohlen aus dem Feuer zu holen. An Verstappen kam er nicht ran, also blieb ihm nur Platz 2. Dieser stand jedoch zu keinem Zeitpunkt in Frage. Eine solide Leistung von Bottas, dessen Formloch so langsam überwunden scheint.

07. Marcus Ericsson - Während Wehrlein im Kampf um sein Cockpit Leistungen bringen muss, fängt Marcus Ericsson einfach damit an, Wehrlein in den Schatten zu stellen. In der Quali war er nur ein bisschen schneller als Wehrlein, im Rennen standen für Ericsson sogar Punkte in Aussicht. Ein Turboschaden beendete aber die Hoffnungen auf Punkte. Dennoch war es eine starke Leistung von Ericsson, die man ihm so eigentlich nicht zugetraut hätte.

08. Kevin Magnussen - Magnussen in dieser Saison zu bewerten, hat etwas von Achterbahn fahren. Entweder er fällt dadurch auf, dass er seine Gegner von der Strecke schiebt, oder er ist echt schnell unterwegs. In Mexiko war mal wieder letzteres der Fall. Obwohl Haas im Quali sogar von Sauber geschlagen wurde, ging es im Rennen dann gut voran. Allerdings nur für Magnussen, Grosjean hinkte weit hinterher. Unter diesem Gesichtspunkt ist Rang 8 sehr stark und so setzen wir Magnussen auch in unserem Driver Ranking auf den achten Platz.

09. Kimi Räikkönen - Platz 5 in der Qualifikation war eher enttäuschend, dafür startete Räikkönen aber sehr gut. Am Ende der Geraden wurde er bei den Windschattenspielen aber alleine gelassen und viel recht weit zurück. Mit Glück durch das virtuelle Safety Car kam er auf Rang 3 nach vorne. Den hatte er von da an sicher. Eine unspektakuläre, aber solide Leistung.

10. Pierre Gasly - Schaut man sich nur die Ergebnisse an, war Gaslys Leistung nicht beeindruckend. Bedenkt man aber, dass er aufgrund von technischen Problemen vor dem Rennen nur 10 Runden auf der für ihn völlig neuen Strecke drehen konnte, dann kann sich Gaslys Performance sehen lassen. Dafür gibts für den jungen Franzosen noch einen Ehrenpunkt in unserem Driver Ranking.

 

Gesamtwertung:

01. Hamilton 260 Pkt.

02. Verstappen 213 Pkt.

03. Vettel 159 Pkt.

04. Ricciardo 155 Pkt.

05. Ocon 131 Pkt.

06. Alonso 123 Pkt.

07. Bottas 123 Pkt.

08. Hülkenberg 108 Pkt.

09. Sainz 90 Pkt.

10. Räikkönen 83 Pkt.

11. Perez 68 Pkt.

12. Massa 57 Pkt.

13. Stroll 55 Pkt.

14. Grosjean 52 Pkt.

15. Vandoorne 47 Pkt.

16. Magnussen 30 Pkt.

17. Wehrlein 19 Pkt.

18. Palmer 18 Pkt.

19. Kvyat 9 Pkt.

20. Ericsson 6 Pkt.

21. Gasly 2 Pkt.


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