DettenRockt Festival 2016 - Nachbericht

Text: Leonie Wiethaup
Fotos: DettenRockt

"Gegen Rassismus und Diskriminierung" – das ist das Motto des DettenRockt Festivals. Außerdem: "Umsonst & draußen". Jeder soll die Möglichkeit haben, das Festival zu besuchen und die Bands zu sehen, sagt der emsdettener Verein, der es nun bereits seit 2005 ausrichtet. Am Anfang waren es nicht einmal 500 Besucher, inwischen ist die Zahl jedoch nicht nur auf mehrere Tausend angestiegen, sondern auch die Bands sind immer größer geworden. Nicht zuletzt natürlich durch das Engagement der vielen Ehrenamtlichen und Vereinsmitglieder, die sich das ganze Jahr über nach interessanten Bands umschauen.

Musikalische Grenzen gibt es dabei nicht. Auf dem DettenRockt darf jede Band spielen – ganz egal, ob sie denn nun Punk, HipHop oder Hardcore macht.
In den letzten Jahren standen auf der Bühne an der Alten Kläranlage in Emsdetten so bereits schon Turbostaat, Itchy Poopzkid, Neonschwarz und Royal Republic. Dieses Jahr haben Idle Class, Trouble Orchestra, Schmutzki und Risk It! die Massen angezogen. Hardcore ist somit auf HipHop oder verschiedene Arten des Punkrock getroffen. Oder: Mosh-Pits und Pogo auf eine Wall Of Hugs.
Abgerundet wurde das Programm dabei von (spontanen) Akustik-Sets, die der ohnehin schon außerordentlichen Abwechslung die gewissen ruhigen, intimen Momente verliehen.

Über ein Jahr lang arbeitet der DettenRockt-Verein an dem Festival-Konzept. Sponsoren werden gesucht und befreundete Organisationen wie Kein Bock auf Nazis, Amnesty International oder Viva con Agua angesprochen.

Jedes Jahr am zweiten September-Wochenende wird in Emsdetten zu "Gegen Rassismus und Diskrimierung" aufgerufen. Dieses Jahr hat es bereits zum zwölften Mal stattgefunden und war so groß wie nie.

Die Bands beim DettenRockt 2016: Solo Talent, Cosmic Radiation, Uneducation, Troops Of Doom, A Journey Home, Mike The Rooster, I Am Noah, Idle Class, Trouble Orchestra, Schmutzki und Risk It!.

 


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