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Heute mit der Kinderunivorlesung über Musik und Schallwellen.

Was hat Musik mit Physik zu tun? Alles! Bei der Kinder-Uni erklärten Professor Stefan Heusler und Musiker Gregor Schwellenbach, was genau, und führten vor, wie die Zauberflöte auf Helium klingt.

 

Die Kinderuni ist ein gemeinsames Projekt der Uni Münster und der Westfälischen Nachrichten. Professoren aus allen Fachrichtungen kommen in den Hörsaal und geben Kindern zwischen acht und zwölf Jahren einen Einblick in die Welt der Wissenschaft. Dieses Mal hatten Stefan Heusler, Professor der Physikdidaktik, und Gregor Schwellenbach, Dozent am Institut für Populäre Musik der Folkwang Universität, jede Möglichkeit genutzt, um den Jungen Gästen die Physik hinter der Musik näher zu bringen.

Wie verändert sich ein Ton, wenn man ihn schneller abspielt. Wovon hängt die Tonhöhe überhaupt ab. Und kann man mit Helium sogar die höchsten Opernarien singen?

Besonders die Heliumeinlagen kamen bei den Jungstudenten super an. "Helium ist einfach immer lustig", kommentierte Gregor Schwellenbach, der den physikalischen Erklärungen von Stefan Heusler die praktischen Beispiele beifügte.
Geübt hat Stefan Heusler an seinen eigenen Kindern. "Ich neige dazu, zu kompliziert zu erklären", sagte er. "Meine Kinder sind da ein gutes Korrektiv. Reine und wohltemperierte Quinte habe ich zum Beispiel weggelassen."

Am Ende gab es viel Applaus. So viel, wie selten in einem Hörsaal.

Die nächste Kinder-Uni gibt es am 17. Juni. Dann erklärt Psychologieprofessorin Carmen Binnewies, wie man sich im Urlaub am Besten erholt.

Neuerdings kann man sich für die Kinder-Uni sogar zuhause vorbereiten.

Auf https://www.uni-muenster.de/quni/ gibt es vor der Veranstaltung Videos und alle weiteren Materialien.


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