Die Rezehnsionen

Unsere Zehnsatzplattenrezensionen. Die wichtigsten Gründe für oder gegen die neusten Alben kompakt und auf den Punkt.

» Rezehnsion: Gotye - Making Mirrors.

„Making Mirrors“, Studioalbum Nummer drei von dem belgisch-australischen Musiker Gotye, ist poppig und zeichnet sich durch eine große musikalische Vielfalt aus. Gotye, der eigentlich Wouter (Wally) De Backer heißt, verwendet viele verschiedene Instrumente... Weiterlesen...


» Rezehnsion: Metallica & Lou Reed - Lulu

Metallica sind inzwischen so erfolgreich, dass sie sich musikalische Experimente leisten können. Und das ist auch gut so, denn nur durch Experimente werden Innovationen geschaffen. Das aktuelle Experiment, die Zusammenarbeit mit Lou Reed, unterbietet... Weiterlesen...


» Rezehnsion: Atlas Losing Grip - State of Unrest

Freunde des Punkrocks, die auf das nächste große Album warteten, auf eine jener Scheiben, die man einfach haben musste, richteten hierzulande ihren Blick stets gen Westen, Richtung USA. Erwartungsvoll. Dabei kam die Erlösung aus einer ganz anderen... Weiterlesen...


» Rezehnsion: Mugison – Haglél

Mugison sagt Euch nichts? Dann wird es Zeit für euch, in dessen isländische Musiksphären einzutauchen. Bei “Haglél” handelt es sich um eine völlig neue Welt: unbekannte Sounds und eine fremde Sprache. Diese Welt beherrscht Mugison, der Sohn eines... Weiterlesen...


» Rezehnsion: The Dø - Both Ways Open Jaws

„Both Ways Open Jaws“ ist das Zweitwerk des französisch-finnischen Indie-Folk Duos The Dø. Bereits 2008 hat die Band mit „A Mouthful“ ein von der Kritik gefeiertes Debüt veröffentlicht – das prompt auf Platz eins der französischen Charts... Weiterlesen...


» Rezehnsion: Hans Söllner - Mei Zuastand

Wer Hans Söllner von seinen alten Alben kennt, der weiß, der Söllner Hans ist Bayer und das lässt er seine Zuhörer hören. Der bayrische Liedermacher ist immer mit seinen systemkritischen und kabaretistischen Liedern aufgefallen (wie z.B. “Hey... Weiterlesen...


» Handsome Furs - Sound Kapital

Handsome Furs, das sind laut Frontmann Dan Boeckner „Wolf Parade ohne den Kerl, den jeder mag, und ohne die herkömmlichen Instrumente“. Tatsächlich bricht Boeckner gemeinsam mit seiner Freundin Alexei Perry zu neuen Ufern auf und lässt die polternden... Weiterlesen...


» Thees Uhlmann - Thees Uhlmann

Wenn man in das erste Soloalbum des Tomte-Sängers reinhört, merkt man recht schnell, dass die Platte kein experimenteller Gehversuch ist. Musikalisch hebt sich das Album nämlich nicht vom soliden Tomte-Stil ab. Was das instrumentelle Aufgebot und die... Weiterlesen...


» Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung - Zurück zur Natur

Das neue Album von „Rainald Grebe & Die Kapelle der Versöhnung“ kommt ganz in bedeutungsträchtigem Grün daher – und liegt so voll im Zeitgeist. Wenn man Grebes bisheriges Werk kennt, weiß man aber bereits, dass das Album kein stumpfer Öko-Aufruf... Weiterlesen...


» Herman Dune - Strange Moosic

Eintönige Indiefahrstuhlmusik aus Frankreich Herman Dune haben mit ihrem Album „Strange Moosic“ ihr drittes Werk veröffentlicht. Fans mussten über zweieinhalb Jahre auf den Nachfolger zu „Next Year In Zion“ warten. Doch auch wenn das Album... Weiterlesen...


» Fitz & The Tantrums - Pickin’ Up The Pieces

Eine Band ohne Gitarristen? Das gibt es nur sehr selten, aber es geht: Man nehme eine Stimme mit Wiedererkennungswert, ein knackiges Schlagzeug, ein Saxophon zur dunklen Untermalung und zu guter Letzt eine klassische Orgel, die man so schon lange nicht... Weiterlesen...


» Fleet Foxes - Helplessness Blues

Lange hat die Indie- und Folkfraktion auf das neue Album Helplessness Blues der Fleet Foxes warten müssen - die Erwartungen waren hoch. Nachdem das selbstbetitelte Debut 2008 bei fast allen renommierten Kritikern zum Album des Jahres gekürt wurde, verstärkte... Weiterlesen...


» Dredg – Chuckles and Mr. Squeezy

Wer Dredg einst für ihre eingängigen Melodien, spannenden Gitarrenläufe und emotionsgeladenen Songs liebte, wird mit dem aktuellen Album „Chuckles And Mr. Squeezy“ stark enttäuscht. Selbst wenn man nie ein Dredg-Hörer war und ohne große Erwartungen... Weiterlesen...


» The Boxer Rebellion - The Cold Still

„Maybe there’s no use in things being like they used to“ - so ertönen die ersten Zeilen des Albums „The Cold Still“ von The Boxer Rebellion. Das Album versetzt einen von Anfang an in Trance, lässt nicht mehr los - und das bis der letzte... Weiterlesen...


» Flogging Molly - Speed of Darkness

Ein Rauschen, Feedback, ein wummernder Gitarrenakkord formt sich, wird lauter und kommt direkt auf einen zu: Und dann startet „Speed of Darkness“ mit dem ebenso betitelten Opener. Der kommt direkt in typischer Flogging Molly Irish-Folk-Rock Manier... Weiterlesen...


» Captain Capa - Saved my Life

Als jemand, der nie Elektro oder ähnliches hört und damit auch eigentlich nichts anzufangen weiß, muss ich schweren Herzens zugeben: Captain Capa beweisen mit ihrem zweiten Album viel Einfallsreichtum und Experimentierfreude. Es handelt sich, bis auf... Weiterlesen...


» Bon Iver - Bon Iver

Bon Iver ist keine Band zum mal-ebenso-nebenbei-hören. Ähnlich wie schon beim Debütalbum “Emma, Forever Ago” klingt “Bon Iver” (der Titel des zweiten Albums) ungefähr so wie das Plattencover aussieht - schlicht und doch voller Überraschungen,... Weiterlesen...


» Arctic Monkeys - Suck It And See

„Suck It And See“ heißt das neue und vierte Studioalbum der englischen Indie-Rock-Band Arctic Monkeys. Nachdem sich die Gruppe um Frontmann Alex Turner 2002 gegründete, schafften sie 2005 als erste Band den Durchbruch allein durch das Internet... Weiterlesen...


» Beastie Boys - Hot Sauce Committee Part II

Ein guter Freund hat mal zu mir gesagt: “Manche Sachen macht man einfach nur, um sich selbst zu beweisen, dass man’s noch draufhat”. Die neue Beastie Boys Platte “Hot Sauce Commitee Part II” (Nicht über den fehlenden Part I wundern, der soll... Weiterlesen...


» Radiohead - King of Limbs

Man kann sich eigentlich nur in die Nesseln setzen mit der Rezension eines neuen Radiohead-Albums. Das nämlich die Band, deren Fans mit quasi religiösem Eifer exegetische Wikipedia-Einträge zu jedem musikalischen Arbeitsnachweis erstellen und die teilweise... Weiterlesen...


» James Blake – James Blake

Debütalbum eines Hypnotiseurs. Was haben wir Normalsterblichen bloß falsch gemacht. Ein James Blake hat mit 22 Jahren sein gleichnamiges Debütalbum herausgebracht. Und was für ein Debüt: Blake ist soulig warm und doch distanziert, fast kühl. Seine... Weiterlesen...


» Tusq - Patience Camp

Guter Indie muss nicht von weit her kommen! Was zuerst wie einer der fantasievollen Namen finnischer Bands klingt, ist tatsächlich deutschen Ursprungs. Und die Bandmitglieder von Tusq sind nicht einmal unbekannt. Jeweils ein Teil von Schrottgrenze, Herrenmagazin,... Weiterlesen...


» Shit Robot - From the Cradle to the Rave

Auf seinem Erstlingswerk „From the Cradle to the Rave” bietet der irische DJ Marcus Lambkin (Künstlername Shit Robot) solide Elektro-Musik – mehr aber auch nicht. Vor allem fehlt es an innovativen, kreativen Finessen. Marcus Lambkin kennt nur ein... Weiterlesen...


» Sufjan Stevens - The Age of Adz

„Schreib einfach alle Superlative auf, die dir einfallen“ wurde mir gesagt, als ich erzählte, dass ich „The Age of Adz“ von Sufjan Stevens rezensiere. Die Erwartungen sind also schon einmal hochgeschraubt, auch wenn meine Kenntnis von Stevens... Weiterlesen...


» Scanners – Submarine

Scanners – diese britische Band ist vielleicht nicht jedem sofort ein Begriff und dennoch: Jeder hat sie in irgendeiner Form schon mal gehört. Schlagzeug, Gitarre, Bass und Keyboard - das ist nichts Neues. Mischt man dazu noch eine englische Frauenstimme,... Weiterlesen...


» N.E.R.D. - Nothing

Neue Platten veröffentlichen müssen N*E*R*D – wenn es um den finanziellen Aspekt geht – nicht mehr. Mit dem Geld, das sie als Produzenten von hochkarätigen Künstlern der Musikbranche (u. a. Jay-Z, Justin Timberlake, Gwen Stefani und Madonna) verdienen,... Weiterlesen...


» Menomena - Mines

Man muss vorsichtig sein, wenn man die neue Platte von Menomena zum ersten Mal in der Adventszeit hört – vor allem der erste Track „Queen Black Acid“ erweckt den Eindruck, da baden drei erwachsene Männer in winterlichem Selbstmitleid und haben... Weiterlesen...


» Elliott Smith - An Introduction to

Wie soll man in nur wenigen Sätzen die Herausforderung meistern, den Ausnahmekünstler Elliott Smith angemessen vorzustellen und dabei gleichzeitig seine Virtuosität als Gitarrist, Songwriter und nicht zuletzt als Sänger einfangen? Wie kann man ein... Weiterlesen...


» The Thermals - Personal Life

Mit beeindruckender Regelmäßigkeit haben The Thermals in den vergangenen acht Jahren fünf Studio-Alben produziert. Die ersten drei sollte jeder besitzen, der wissen möchte, warum das Beschraddeln einer Rockgitarre auch noch im neuen Jahrtausend nicht... Weiterlesen...


» Dylan LeBlanc – Paupers Field

„Honey I Ain’t Too Good At Losing But I Give Up.“ Was tut man, wenn die bessere Hälfte die Liebe an der Tür abgibt und geht? Man lässt den Blues rein und zerbricht daran. Wenn man Talent hat, nimmt man ein Konzeptalbum auf, vielleicht sogar... Weiterlesen...


» Scissor Sisters - Night Work

Man muss nicht viele Worte verlieren um das dritte Album der Scissor Sisters zu charakterisieren: Disko-Charts-Pop von oben bis unten vermischt mit einer Menge Synthie-Sound und hier und da ein paar Elektro Beats. Der homoerotische Touch kommt auch bei... Weiterlesen...


» The Fall - Your Future, Our Clutter

Auf ihrem 28. Studioalbum „Your Future, Our Clutter” klingen die Musiker der avantgardistische post-punk Band The Fall, als ob sie eigentlich keine Lust mehr gehabt hätten, ein neues Album zu produzieren. Die Musik ist eine Mischung aus The Doors... Weiterlesen...


» Kele - The Boxer

Normalerweise arbeitet Kele Okereke als Frontmann von “Bloc Party”, aber von der Band nimmt er momentan eine Auszeit und deshalb gibt es jetzt ein Soloalbum. Das trägt den Namen The Boxer und ist eine Sammlung von Emo-Elektro-Pop. Wenn man... Weiterlesen...


» Danko Jones - Below The Belt

Danko Jones rockt! Auf ihrem neuen Album „Below the Belt“ haben der Kanadier Danko Jones und seine gleichnamige Band wieder mal laut und deutlich bewiesen, dass sie noch eine Spur härter daherkommen kommen können. Die ganze Platte strotzt nur so... Weiterlesen...


» Superpunk - Die Seele der Menschen unter Superpunk

Zweieinhalb Jahre sind schon eine lange Zeit. Es gab noch keine schwarz-gelbe Regierungen, keine Fußball-WM und keine wirren Songs von Superpunk. Endlich ist es wieder soweit und die fünf Jungs aus Hamburg veröffentlichen ihre neues Album. Am 4. Juni... Weiterlesen...


» Johnossi – Mavericks

Nach dem ersten Anhören der neuen Johnossi-Platte „Maverick“ bleibt musikalisch kaum was hängen, was im Vergleich mit den vorherigen Alben des schwedischen Duos eine ernüchternde Erkenntnis ist. Waren die alten Alben noch geprägt von harten Gitarrenriffs... Weiterlesen...


» MGMT - Congratulations

We are Sgt. Pepper‘s Lonely Hearts Club Band… Klingt wie Abba. Das waren die ersten Worte meines Mitbewohners, als die Neue von MGMT in der WG-Küche zum ersten Mal ihre Runden drehte. So Unrecht hat er da ja nicht, aber die ganze Wahrheit ist... Weiterlesen...


» Gisbert zu Knyphausen - Hurra! Hurra! So nicht.

Mit Fünf-Gang-Getriebe Wenn Gisbert zu Knyphausen in der breiten Masse von Singer-Songwritern irgendein Differenzierungsmerkmal besitzt, dann wohl, dass er mehrere Geschwindigkeiten kennt. Die Welt ist nicht nur ausgebremst wie ein Sommernachmittag,... Weiterlesen...


» The White Stripes – Under Great White Northern Lights

Schrill, wild und vor allem LAUT!!! So kommt sie daher, die aktuelle Live-Scheibe der White Stripes. Ein echter Kracher, dessen Kauf sich nicht nur für White Stripes Fans lohnt, sondern auch für Einsteiger ein Augenöffner sein kann. Es ist immer wieder... Weiterlesen...


» Kettcar - Fliegende Bauten (Live)

„Mach immer was dein Herz dir sagt…“ singt Marcus Wiebusch in einer alten Halle am Kampnagel kurz vor Sonnenaufgang. Die meisten Bands schallen ihre Töne einer untergehenden Sonne zu, aber Kettcar waren 2009 mit einer kleinen Akustik-Tour durch... Weiterlesen...


» Tocotronic - Schall & Wahn

Macbeth und Meta-Musik Da ist sie nun, die neue Tocotronic. Im weißen Gewand und Blumen hat sie mitgebracht. Die braucht man als geneigter Hörer auch - als Versöhnungsgeschenk. Der erste Durchlauf von „Schall und Wahn“ ist ziemlich enttäuschend.... Weiterlesen...


» Bonaparte - My Horse Likes You

Manege frei für Bonaparte! Der kleine animalische Wanderzirkus scheint mit seinem Zweitling eine Genehmigung zu suchen, weiter durch die Lande streifen zu können. Und ganz ehrlich? Die werden sie bekommen. Nicht, weil sie durch hochwertige Arrangements... Weiterlesen...