Campusnachrichten

Deutlich weniger Lehrer in Teilzeit

20.02.2018

Die Zahl der teilzeitbeschäftigten Lehrer an deutschen Schulen ist deutlich gesunken. Heute arbeiten 8,5 Prozent weniger Lehrer in Teilzeit als noch vor zehn Jahren, gab das Statistische Bundesamt bekannt. Dagegen ist die Vollbeschäftigung um 7 Prozent gestiegen.
Mit der Vollbeschäftigung wollen viele Bundesländer den Lehrermangel ausgleichen.
Eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung rechnete die Entwicklung des Lehrermangels vor. Demnach werden zum Beispiel im Jahr 2025 bundesweit rund 105 000 Grundschullehrer benötigt. Zur gleichen Zeit machen aber nur 70 000 Absolventen den Schritt von der Uni auf den Arbeitsmarkt. Es bleibt ein Defizit von 35 000 Grundschullehrern.
In Berlin wird älteren Lehrern schon 20 Prozent mehr Gehalt geboten, damit sie ans Pult zurückkehren.

Javier Bardem setzt sich für größtes Meeresschutzgebiet der Welt ein

20.02.2018

Oscarpreisträger Javier Bardem will sich mit einem Dokumentarfilm in der Antarktis für die bisher größte Meeresschutzzone unserer Erde einsetzen, berichtet die Welt.
Im bis dato weitesgehend unberührten Weddell-Meer hat er in Kooperation mit Greenpeace in einem Tauchboot Aufnahmen gemacht. Im Rahmen der Berlinale möchte er noch auf sein Filmprojekt aufmerksam machen.
Nur als internationales Schutzgebiet könnte der Artenreichtum an Walen, Pinguinen, Korallen und Schwämmen im Meer der Antarktis intakt bleiben.

Eröffnung der Bildungsmesse Didacta

20.02.2018

Gestern hat die Bildungsmesse Didacta in Hannover begonnen, berichtet Didacta-Website. Die Ausstellung wird vom Verband für Bildungsmedien und dem Verband Didacta getragen und richtet sich an Lehrende an Schulen und Hochschulen. Auf der Messe gibt Diskussionen zu aktuellen bildungspolitischen Themen sowie Ausstellungen von Firmen, die Technik oder Bücher für den Unterricht bereitstellen. Die Bildungsmesse geht noch bis zum 24. Februar.

Fördergelder kommen bei vielen Flüchtlingsinitiativen nicht an

20.02.2018

Fördergelder des Bundes für Flüchtlingshilfe kommen in vielen Fällen nicht bei kleineren Initiativen an. Das besagt eine aktuelle Studie der Bertelsmannstiftung. Mehr als ein Drittel der befragten Initiativen nähmen keine Fördergelder in Anspruch. Der Hauptgrund dafür sei, dass kleinere Initiativen oft nicht die Bedingungen für einen Förderantrag erfüllen. So würde es in vielen Fällen daran scheitern, dass Initiativen für Geflüchtete nicht als eingetragene Vereine organisiert sind. Das Problem aus Sicht der Inititativen dabei ist: Sie sehen eine Vereinsform nicht als sinnvoll, da diese ihnen die Unabhängigkeit vom Staat nehmen würden. Deshalb finanzieren sie sich eher aus privaten Spenden als aus Fördergeldern der Bundesregierung. Somit würde den Flüchtlingsinitiativen häufig Geld für die Arbeit fehlen, merkt Alexander Koop, Experte für Zivilgesellschaft bei der Bertelsmann Stiftung, kritisch an. Fördergelder kämen laut der Studie eher bei bereits etablierten und länger bestehenden Verbänden und Vereinen an. Die Autoren schlagen vor, die Bedingungen für Förderanträge zu vereinfachen, damit auch kleinere Initiativen eine Chance haben, weiterzubestehen.

Vogelbestand des Stars geht weiter zurück

20.02.2018

Der Star verschwindet langsam aus Deutschland, wie die WELT berichtet. Grund dafür ist unter anderem die Landwirtschaft, die die Lebensräume des Vogels zerstört. Das führt dazu, dass seit den 90er Jahren der Vogelbestand der Stare um rund ein Drittel (von 5,5 Millionen auf 3,65 Millionen Brutpaaren) geschrumpt ist.