Weiße Amerikanikerin verklagt Uni wegen Diskriminierung

12. Oktober 2012

Eine weiße US-Amerikanerin verklagt ihre Universität wegen Diskriminierung. Abigail Fisher will damit gegen die Regelung der University of Austin protestieren, bei der Vergabe von Studienplätzen auch die ethnische Vielfalt auf dem Campus als Auswahlkriterium festzulegen.

Fisher beruft sich auf sich in ihrer Klage auf den 14. Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung, der die Gleichheit aller Bürger vor dem Gesetz festschreibt. Die Studentin fühlt sich diskriminiert, da sie ihrer Ansicht nach nur aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit nicht angenommen wurde.

Der Fall wird nun vor dem höchsten Gericht der USA verhandelt. 2003 gab es bereits einen ähnlichen Fall in den USA. Damals wurde die ethnische Zugehörigkeit als Auswahlkriterium zugelassen, sofern auch andere Faktoren wie soziales Engagement eine Rolle spielen.