Kritik an steigenden Drittmitteleinnahmen an Hochschulen
16. Oktober 2012
Bildungspolitiker und Studierendenvertreter kritisieren den steigenden Anteil von sogenannten Drittmitteleinnahmen an deutschen Unis. Dies berichtet das Online-Portal des Zweichwochendienstes. Anlass ist eine Mitteilung des statistischen Bundesamtes vom letzten Freitag. Dem Bundesamt zufolge seien die Einnahmen aus Fördermitteln privater Investoren um fast 9 Prozent gestiegen. Die Linke Bundestagsabgeordnete Nicole Gohlke kritisierte, dass durch steigende Drittmittel die Freiheit der Forschung gefährdet sei. Die Interessen der Wirtschaft wären somit maßgeblich, nicht die der Wissenschaft. Der Bundesvorstand der Juso Hochschulgruppen forderte einen neuen Hochschulpakt, der eine Grundfinanzierung der Hochschullandschaft beinhalten soll. Vorstandsmitglied Mareike Strauß erklärte, dass die Hochschulen staatlich ausfinanziert werden müssten, um die Freiheit der Forschung zu gewährleisten.




