Ein-Satz-Rezensionen vom 5. Oktober (KW 41)
5. Oktober 2012
Artificial Brothers - Make Our Hearts Sway
Katharina Lange sagt: “Melancholisch düstere Klänge aus Dänemark. Wie gemacht für Fans von Editors und Interpol.”
Apologies, I have None - London
Till Lorenzen sagt: “Eine Hommage an London in simpler Punkrock-Manier, die zunächst fetzt und zum Schluss noch richtig melancholisch wird. Allerdings fehlen auf Dauer Variationen in Geangsmelodie und auch die Gitarrenriffs sind auf Dauer zu ähnlich. Das ein oder andere Solo hätte dem Album gutgetan.”
Astrid North - Astrid North
Frieda Berg sagt: “Geile Stimme, verschiedene Schubladen, aber irgendwie nicht catchy.”
Before the Show - Years & Years & Years
Lisa Brose sagt: “Eher so nette Hintergrundmusik, fehlt noch der letzte Schliff.”
Cosma Jarvis - Think Bigger
Svenja Boberg sagt: “Da hat sich eine gehörige Portion Rotz, Bluesrock und Folkabilly in das Schaffen des Singer/Songwriters geschlichen. Auch wenn das Album insgesamt eher vor sich hindümpelt, haben einige Songs die gleiche schöne Unbefangenheit wie Kinder, die in Pfützen springen.”
Delilahs - Greetings
Svenja Boberg sagt: “Da hat wohl wer in seiner Jugend zu viele freche HighSchool-Filme mit Lindsay Lohan geschaut! Nichts für Leute, die diese Lebensphase hinter sich gelassen haben.”
Ecke Schönhauser - Input
Svenja Boberg sagt: “Neues vom Ex-Herpes-Sänger: Ein Album über Altlasten voller Frust, Witz und Unmut. Ein Album, das einem den Tag retten kann.”
Emma Russack - Sounds Of Our City
Katharina Lange sagt: “Anrüchig und düster wie Anna Calvi, aber so richtig springt der Funke nicht über. Herz-Nachdenkmusik.”
Family Of The Year - Loma Vista
Svenja Boberg sagt: “Die Kalifornier verkaufen Strandgefühle ähnlich wie Best Coast oder Allo Darlin’ - nur dass diese so klug waren, ihre Platte vor dem Sommer zu veröffentlichen.”
Gallows - Gallows
Svenja Boberg sagt: “Mit dem neuen Sänger Frank Carter sind Gallows nicht weniger wütend, aber auch nicht mehr überzeugend als zuvor. Metal mischt sich mit Punk und Stadiongegröle - anstrengend!”
How To Dress Well - Total Loss
Caterina Reinker sagt: “R’n'B-Minimalismus at its best; Mastermind Tom Krell kann sich definitiv mit James Blake messen.”
John Cale - Shifty Adventures in Nookie World
Frieda Berg sagt: “Hält es ähnlich wie David Byrne: früher und mit Band unschlagbar, heute und solo nur so mittel.”
Mouse On Mars - Wow
Frieda Berg sagt: “Üblich spannendes Gefrickel mit vielen infantilen und auch angsteinflößenden Klangstrukturen.”
Rozi Plain - Joined Sometimes Unjoined
Lisa Brosa sagt: “Bizarrer Pop - irgendwie komisch und aufregen fürs Ohr.”
Sea + Air - Do Animals Cry EP
Svenja Boberg sagt: “Das Leid der Tiere, herbstliche Melancholie - das versprechen Sea + Air, bei näherer Betrachtung klingt das allerdings noch unausgegoren. Nicht Fisch, nicht Fleisch.”
Snorri Helgason - Winter Sun
Lisa Brose sagt: “Sanfte Engelsstimmchen, zarte Gitarrenklänge und Mundharmonika regen zum Träumen an.”
Spleen United - Spleen United EP
Svenja Boberg sagt: “Der Appetizer zum neuen Album ‘School of Euphoria’ fürchtet sich niocht vor flachen Synthezisern und Stilbrüchen - Dancefloor-Hitpotenzial!”
Stabil Elite - Douze Pouze
Caterina Reinker sagt: “Kunst-Pop mit Untergangsstimmung und 80er-Charme - unbedingt reinhören!”
The Daredevil Christopher Wright - The Nature Of Things
Katharina Lange sagt: “Nostalgisch entspannter Mix aus Folk und Blues à la Grizzly Bear und Fleet Foxes, bleibt aber eher im Schatten der Großen!”
Valgeir Sigurosson - Architecture of Loss
Svenja Boberg sagt: “Sigurosson schafft eher Atmosphären als Songs, in die man versinken, sich reinsteigern kann - ein wohliger Naturtrip, der zum paranoiden Krimi wird, bis sich nach einer dramatischen Pause die Wogen wieder glätten. Das bisher schönste Herbstkunstwerk!”




