Ein-Satz-Rezensionen vom 19. Oktober (KW 43)
19. Oktober 2012
Andreas Dorau – Ärger mit der Unsterblichkeit
Katharina Lange sagt: “1992 – da tickte die Uhr noch anders, das hört man in den Texten. Andreas Dorau= ein MUST HAVE in jeder Musiksammlung, aber generell verstehe ich Re-Realeases nicht recht.”
Bernadette La Hengst – Integrier Mich, Baby
David Knors sagt: “Anstrengendes Wirrwarr aus zuckersüßem reifem Mädchen Getue und Herzschmerz-Balladen. Ein Konflikt zwischen Emanzipiert und Baby Girl.”
Brasstronaut – Mean Sun
Benedict Bueb sagt: “Dezent, multiinstrumentell und mit einer eigenen Note. Hörenswerter Indie aus Vancouver!”
Delirium – Music Box Opera
Katharina Lange sagt: “Sphärischer Gesang gepaart mit Ethnoeinflüssen und Elektropop. Die Band aus Vancouver veröffentlicht hier übrigens das 1. Album nach über 6 Jahren.”
Die Höchste Eisenbahn – Unzufrieden
David Knors sagt: “Genuschelte, deutsche Popballaden. Thematik und Stil erinnert an den ebenso soften Phillip Poisel.”
Elbow – Dead in the Boat
Vanessa Holthausen sagt: “Ruhiger Indierock mit Blueselementen, der vom Pianospiel, eindringlichen Melodien und einer schwermütigen Grundstimmung getragen wird. Passend zum kalten Herbst/Winterwetter und einer Tasse warmen Tees.”
Ha Ha Tonka – Death of a Decade
Caterina Reinker sagt: “Ha Ha Tonka ist ein Nationalpark in Missouri und eine Folkpop Band aus Missouri – Die Band hat die Bäume mit ins Studio genommen und ein warmes, solides Album aufgenommen.”
High & Low – Narrow Road
Isabelle Dikta sagt: “Klingt wie eine männliche Version von katie Melua oder Norah Jones. Ruhiger Jazz mit Soul- und Blues-Elementen – wenig aufregend.”
Honig – Empty Orchestra
Kerstin Hedwig Winter: “Auch ganz ohne Geschmacksnerven können sich Ohren für das übermäßige Einführen von Honig freuen. Ein wunderschönes Album zwischen zarten Balladen und leisen Ohrwürmern.”
Intersphere – Atmosphere
Caro Dellai sagt: “Selbst nach häufigem Hören ist nicht ganz klar, ob es sich um harten Rock handelt oder doch eher um Pop – man bekommt das Gefühl, dass die Band es selbst nicht so recht weiß. Das macht alles recht anstrengend…”
Joga Club – Mosaik Musik
Katharina Lange sagt: “Osnabrück ist wirklich ganz bezaubernd trotz aller gefährlichen Ecken und der Langeweile – aber entschuldigt bitte, dieses Album ist eine mittelschwere Katastrophe. Wie der Sänger die Wörter betont, treibt mich in den Wahnsinn.”
Movits! – Out Of My Head
Katharina Lange sagt: “Shake your ass! Die Schweden heizen mit ihrem Mix aus HipHop, Jazz und Pop ordentlich ein. Kracher! Man muss allerdings auch die schwedische Sprache mögen.”
Palais Schaumburg – Palais Schaumburg
Frieda Berg sagt: “Die Hamburger Herren haben so einiges, was heutzutage in der Dada-Suppe rumkrebst, vorbereitet und das durch geistige Schärfe, musikalische Prägnanz sowie Hosentaschenhumor. Hä? Na ja, diese CD ist eine Art Best-Of, es kommen noch Live-Stücke hinzu. Rund.”
Pandoras Bliss – Oh Glorious Serenity
Henrik Kipshagen sagt: “Klingt wie Nirvana, nur düsterer, grunge eben, aber nicht besonders gut. Jeder Song hört sich gleich an.”
Patrick Wolf – Sundark and Riverlight
Caterina Reinker sagt: “Patrick Wolf resumiert sein bisheriges Werk mit einem besondere Best-Of: Alle Songs sind neuaufgenommen und arrangiert – spannt einen wunderbaren Bogen vom anfänglichen Avantgarefolk bis zum Bombastpop.”
Paul Banks – Banks
Katharina Lange sagt: “Paul Banks ist und bleibt mit seiner Stimme ein Held, das Album jedoch wird seiner Vergangenheit nicht gerecht: Zu gewollt und zu chaotisch alles. Dann doch lieber Interpol!”
Rival Sons – Head Down
Kerstin Hedwig Winter sagt: “Auf Head Down verliert sich die Stimme eines großartigen Frontmanns zwischen unoriginellen Texten und belangloser Musik. Geglänzt werden darf nur auf Raten: etwa beim lässig-rockigen Stück All The Way”
Stars – The North
Benedict Bueb sagt: “Vielseitiges Werk der Band aus Montreal, die sich nicht nur geographisch in die Nähe von Arcade Fire einordnen lässt.”
State Radio – Rabitt Inn Rebellion
Caro Dellai sagt: “Ein Album, das auf jeden Fall gut nach vorne geht; aber die ruhigen Songs lassen einen leicht abschweifen, die schnellen, lauten Gitarren holen einen dann doch wieder zurück. Insgesamt entwickeln sich alle Songs aber musikalisch ziemlich gut und manchmal auch unerwartet zu etwas Großem.”
Tall Ships – Everything Touching
Katharina Lange sagt: “Hier wird Indie mit einer gewaltigen Ladung Prog-Rock verrührt. Raus kommt jede Menge Energie und Indie, der nicht auf die Nerven geht.”
Tame Impala – Lonerism
Frieda Berg sagt: “Perth, Progzeug. Pfundig.”
Thee Attacks – Dirty Sheets
David Knors sagt: “Melodischer und energetischer Rock aus Dänemark.”
ZZ Top – La Futura
Till Lorenzen sagt: “Was soll man sagen: ZZ Top machen business as usual. Straighter Rock’n Roll, der auch auf jeder anderen ZZ Top-Scheibe hätte sein können. Nichtsdestotrotz großartig!”
4 Tunes Cookies – Rewind EP
Felix Klostermeyer sagt: “Sympathisch daherkommender PopRock, der aber mangels Überraschungen und Variation leider nicht begeistert.”




