Ein-Satz-Rezensionen vom 10. September 2012

10. September 2012

50 Weapons Of Choice - Compilation Nummer 3
Heidi Käfer sagt: Unaufdringlicher bis sehr clubbiger Electro aus dem Hause des Berliner - gerade hochgefeierten - Großmeisters Modeselektor. Das Etikett macht hier einiges aus.

Blaudzun - Heavy Flowers
David Knors sagt: Gitarrenmusik, leises Gerassel und verträumtes Gepfeife. Das erste Album des Singer/Songwriters Johannes Sigmond.

Bloc Party - Four
Lisa Brose sagt: Für Nicht-Rockmusik-Hörer wie mich: EIN TRAUM!

Cat Power - Sun
Svenja Boberg sagt: Zu Chan Marshalls lieblich-anschmiegsamer Stimme gesellt sich eine gehörige Portion Sex-Appeal - herauskommt ein schnörkelloses Album, das das Bild einer modernen Frau transportiert, um das sich all die Carry Bradshaws vergeblich bemühen.

The Features - Wilderness
Lisa Brose sagt: Indie-Rock mit gefühltem Country-Einfluss, aber irgendwie alles schon mal gehört.

Grant Creon - Damn Those Things
David Knors sagt: Ruhiger Indie-Rock, viel gezupfte E-Gitarre und langsame Mundharmonika-Begleitung.

Meursalt - Something For The Weekend
David Knors sagt: Trauriger, fast schon wehleidiger Indie-Rock aus Schottland. Nichts für die anstehende, heiße Phase der Herbstdepression.

Piñata - Volcano!
Heidi Käfer sagt: Irre Arrengements, diachrone Rhythmen, zeitweise anstrengend. Erfrischendes Album - Piñata beweisen Expertise an der Gitarre und am Schlagzeug. Hin und wieder hören sie sich an wie eine Verschmelzung aus The Mars Volta, Incubus und Jeff Buckley.

Pollens - Brighten & Break
Heidi Käfer sagt: Subtile, experimentelle und percussion-lastige Musik, die durch ihre zarten weiblichen Vocals ganz schwebend wirkt. Die vielen Aaaahs, Ooohs und Uuhhs können irgendwann nerven. Dennoch: Track 1 zieht einen so dermaßen in seinen rhythmischen Bann und löst irgendwann Großes aus, dass es das schon wert ist, die Platte zu hören.

Siddharta - Songs
David Knors sagt: Ein Mischmasch aus slowenisch- und englischsprachigen Texten, begleitet von härterem, düsteren Rock.

Smoke Mohawk - Viva el Heavy Man
Heidi Käfer sagt: Wie der Albumtitel verrät, eine Ode an die alten Zeiten, als Ozzy Osbourne noch Fledermäusen die Köpfe abbiss. 11 Songs, die reinhauen, rocken und sich anfühlen wie zerrissene Jeans mit Fransenlederjacke.

Tina Dico - Where Do You Go To Disappear
Lisa Brose sagt: Chilliges, in Teilen etwas melancholisches Album, aber dunkle und interessante Stimme.

Walk The Moon - Walk The Moon
Lisa Brose sagt: Indie-Rock mit elektronischen Einflüssen, sehr cool und mit Ohrwurm-Potential!