Ein-Satz-Rezensionen vom 24. August (KW 35)
24. August 2012
Animal Kingdom - The Looking Away
Frieda Berg sagt: “Sehr hübsche sphärische Popmusik, doch man müsste sich schon stärker damit beschäftigen (wollen), um echte Hinhörer zu entdecken.”
Rich Aucoin - We’re All Dying To Live
Caterina Reinker sagt: “Mit Sufjan Stevens und Bright Eyes als Hauptinspirationsquelle ist es schwierig, losgelöst von diesen Maßstäben beurteilt zu werden. Komplexes, vielschichtiges, buntes Album, das bestimmt live richtig Spaß macht.”
Belinse & Lavejazz - Belinse & Lavejazz
Katharina Lange sagt: “Lounge-Jazz, höchstens zum Einschlafen und Fahrstuhlfahren geeignet.”
Betontod - Entschuldigung für Nichts
Frieda Berg sagt: “Power-Punk-Pop mit ein paar Ska- und auch Doom-Elementen, etwas lieblosen Hooklines und auch liebevollen Romantikrocknummern. Ärzte treffen Culcha Candela trifft Unheilig.”
Dylan LeBlanc - Cast The Same Old Shadow
Matthias Back sagt: “Elegisches Folkrequiem, das sich hervorragend als Konzeptalbum eignen würde, unterschieden sich einzelne Songs mehr voneinander.”
Christopher Christopher - Kawaaam
Svenja Boberg sagt: “Hippieesker Indierock aus der Schweiz, dem etwas mehr KAWAAAM gut getan hätte!”
Correatown - Pleiades
Vanessa Holthausen sagt: “Seichte, jedoch keineswegs uninspirierte Kombination aus Indiepop und Elektroakustik, die melodisch und rein kompositorisch durchaus zu überzeugen weiß.
Dikta - Trust Me
Simone Santos sagt: “Melancholisches Gitarrenpop-Album aus Island, das groß startet, im weiteren Verlauf aber immer stärker nachlässt und bis auf wenige Momente nicht 100%ig überzeugen kann. Geht leicht ins Ohr, aber genauso schnell wieder heraus.”
Fools Garden - Who is Joe King?
Simone Santos sagt: “Öde Popsongs, die keine zwei Minuten im Ohr bleiben. Fools Garden waren mit Lemontree ein OneHitWonder, und das bleiben sie für mich auch.”
Robert Francis - The Noisetrade Collection
Katharina Lange sagt: “Solider Durchschnittspop, der auch nicht mehr kann als heiße Luft und kalter Kaffee.”
Get Well Soon - The Scarlet Beast O’Seven Heads
Svenja Boberg sagt: “Auf diesem Album geht die Welt unter - mit Pauken und Trompeten schafft Konstantin Gropper den süßlich-düsteren Soundtrack für die große Katastrophe.”
Harrison Hudson - American Thunder
Katharina Lange sagt: “Amerikanischer Indie-Rock mit Folkallüren und Gute-Laune-Melodien. Zwischen Weezer und Manchester Orchestra. Gefällt!”
Instrument - Olympus Mons
Katharina Lange sagt: “Träumerischer Postrock aus München, der poppiger klingt als man es von Postrock sonst gewöhnt ist. Ist übrigens das 2. Album der Nachfolgeband von Cosmic Casino.”
Kopecky Family Band - The Disaster (Of Epic Proportions)
Katharina Lange sagt: “Leidender überambitionierter Indiepop, der bei mir nichts auslöst außer vielleicht Genervtheit.”
Sebastian Lind - I Will Follow
Katharina Lange sagt: “Ein d.i.y.-Däne, der mit einem Singer/Songwriter-Album daherkommt, auf dem melancholische Popwunder zu hören sind. Genial zum Runterkommen!”
Lorn - Weigh Me Down
Katharina Lange sagt: “Bei solchem Elektrogeballer wird einem ganz schwindelig, weil sich da ganz viel Flackerlicht-Bilder im Kopf bilden. Hilfe!”
Odeville - Heimat
Svenja Boberg sagt: “Solider Progressive-Rock, nur der Gesang von Hauke H. geht total unter, obwohl der Rest auch nicht so opulent ist. Die Jungs müssen wohl noch ein paar Jahre auf die Weide.”
Philipp Poisel - Projekt Seerosenteich
Svenja Boberg sagt: “Für Fans: Superschön, gefühlvoll, intim; Für nicht-Fans: nuschelig, kitschig, grauenvoll.”
Joshua Radin - Underwater
Katharina Lange sagt: “Amerikanischer Jeanshemdtragender ‘Alles wird gut’-Sänger zeigt mit diesem Album, wie ätzend und langweilig Romantik sein kann. Ich brauch’ jetzt erstmal ne kalte Dusche.”
Shuttle - Halo EP
Katharina Lange sagt: “Drum & Base - Elektrobeats, die auch gut gut auf der Kirmes beim Autoscooter laufen könnte, ohne negative Konnotation.”
Slowtide - Solaria
Katharina Lange sagt: “Schmelzender Pop, der auf Albumlänge zu viel des Guten ist, einzeln aber kuschelig beschwingt.”
Sonnymoon - Sonnymoon
Vanessa Holthausen sagt: “Experimentell, originell und elektrolastig. Anfängliches Flüstern wird zu einem Crescendo von instrumentaler Exzentrik und melodischen Sing/Sang aufgebaut, mal an ‘Urwald-Stammestanz’, mal an Meditationsmusik erinnernd, stets speziell und vielleicht daher auch gewöhnungsbedürftig.”
Tequila and the Sunrise Gang - Intoaction
Katharina Lange sagt: “Wer Ska-Punk mag, hat mit diesem Album alles, was er braucht. Wer das nicht tut, der verstopft sich mit diesem Album die Sinne und die Poren.”
Trademark - Future Analogue
Till Lorenzen sagt: “Rock aus Israel, der gerade dann überzeugt, wenn die vier Jungs ein bisschen experimentieren. Ansonsten häufig etwas glattgebügelt und der Griff zum Pop-Thema ist manchmal zu naheliegend.”
Friedmann Weise - Friede allein zu Haus
Katharina Lange sagt: “Ein Liedermacheralbum, das von Liebe & sonstigen Allltagskuriositäten handelt und defintiv nicht mit Olli Schulz verglichen werden darf!”




