Ein-Satz-Rezensionen vom 17. August 2012

17. August 2012

Trademark - Future Analogue
Till Lorenzen sagt: “Rock aus Israel, der dann überzeugt wenn die vier Jungs ein bisschen experimentieren. Ansonsten häufig etwas glattgebügelt und der Griff zum Popthema ist manchmal zu naheliegend.”

Simini Grigoriu - Exit City
Till Lorenzen sagt: “Willkommen zum dumpfen Tennisballbass-Minimal. Schmalspurelektro mit kleinsten Gesangsamples aus der Berliner Szene.”

Antony and the Jonsons - Cut The World
Caterina Reinker sagt: “Um Licht, Natur und Weiblichkeit soll es auf diesem Album laut Promotext gehen. “Cut the World” fügt sich in jedem Fall nahtlos in Antonys vorheriges Schaffen ein; bis auf den Titelsong handelt es sich bei allen Stücken um mit Orchester neu aufgenommene alte Songs. Definitiv kein kalter Kaffee!”

Kung Fu Kitty - Unleashed
Caterina Reinker sagt: “Aufgeregter Girl-Rock für das Kinderzimmer; vielleicht wäre es besser für Sängerin Elisabeth in ihrer Muttersprache Deutsch zu singen.”

The Unwinding Hours - Afterlives
Caterina Reinker sagt: “Schottischer Rock zwischen Travis und Placebo.”

God Bless The Monkey Astronaut - God Bless The Monkey Astronaut
Till Lorenzen sagt: “Sanfter Indiepoprock mit bekannten Riffs und Songstrukturen. Wem Pop zu weich und Rock zu hart ist, könnte hier durchaus fündig werden.”

The Be Good Tanyas - A Collection
Simone Santos sagt: “Zeitloser Folk, der durch die gelungene Mischung gut gewählter Instrumente und den schönen Stimmen der drei Kanadierinnen wunderbar harmonisch klingt.”

Kiss & Drive - My Mood Changes
Vanessa Holthausen sagt: “Zuckersüßer Folk-Indie Pop aus Brüssel. Melodisch bezaubernd, stimmlich hinreißend und einnehmend. Ob das Besondere nun am Akzent der Sängerin liegt oder nicht, das Album vermag es in konstant gute Stimmung zu versetzen.”

Otto von Schierach - Supermeng
Till Lorenzen sagt: “Tetris trifft Dubstep, Sounds von Outerspace und die paaren sich dann noch mit Funk und knarzigen E-Gitarren. Otto von Schierach hat die Superkraft uns auf einen Trip in den Weltraum zu entführen.”

Half past selber schuld - Kinderlieder für Erwachsene
Till Lorenzen sagt: “Da steck Spaß und ironische Popliteratur in jeder Zeile. Das Künstlerduo zeigt, dass sie neben ihren bereits produzierten Hörspielen und Minimusicals auch rein musikalisch durchaus unterhalsam sind.”

Coby Grant - Is In Full Colour
Simone Santos sagt: “Passend zur Jahreszeit versprüht das Folk-Pop Album sommerliche Leichtigkeit mit einer ordnelitchen Portion Frühlingsgefühlen. Nicht spektakulär, aber wunderschön.”

The Junktones - American Paranoia
Lucas Kreling sagt: “Klingt wie ein Tribut an den Punk der letzten 30 Jahre. Hat damit nichts Eigenes, abgesehen vom hilflosen Gesang. Bringt den Punk aber gut rüber, macht Spaß!”

Clara Bow - Not Now
Lucas Kreling sagt: “Die selbsternannten Punk Barbies sind zu zahm für den Punk, zu rotzig für Pop, zu flach zum Tanzen. Sie machen ihrer Angabe nach “Riot-Pop” - entsprechend ist “not now” auch was zum Nebenherhören.”

Bretterbauer - Bretterbauer
Henrik Kipshagen sagt: “Deutscher Punk-Indie-Rock-Mix, Text ist oft kaum zu verstehen, Sänger bemüht sich Grönemeyer zu imitieren - auf Dauer wirklich anstrengend.”

Coolooloosh - Elements of Sounds
Henrik Kipshagen sagt: “Ne Art englischsprachiger ‘Absolute Beginner’-Verschnitt, instrumental allerdings eher World Music; eine etwas merkwürdige Mischung, klingt in manchen Songsa uch wie Lounde mit langsamen Rap-Einlagen.”