Drei Tage Balsam für die Seele – das 29. Haldern Pop

13. August 2012

Was ist die Magie des Haldern Pop, das in diesem Jahr sogar schon um die Weihnachtszeit ausverkauft war? Das idyllische Festivalgelände zwischen Kuhwiese, Pferdestall und Waldwiese? Das erfahrungsgemäß tolle Line-Up? Oder die selbstgeschmierten Stullen am Morgen von der netten Bauersfrau von nebenan? „Und jetzt alle – aber bitte jeder für sich“ lautet das diesjährige Motto des Festivals am Niederrhein. Gemeinsam feiern, aber bitte ohne anstrengenden Mitklatsch-Herdentrieb.

Auch in diesem Jahr geht es vor offiziellem Festivalbeginn und Öffnung der Hauptbühne bereits am Donnerstag los. Um den Ansturm auf das Spiegelzelt etwas zu entzerren, gibt es neben der Kirche und der Haldern Popbar noch eine vierte Örtlichkeit: Im Biergarten vor dem Spiegelzelt kann man unter anderem den sphärischen Elektronklängen des Berliners Sascha Ring alias Apparat lauschen.

An den zwei Haupttagen tummeln sich wieder etablierte Künstler wie Wilco, Thees Uhlmann und Two Door Cinema Club neben unbekannteren Namen. Gerade in diesem Jahr scheinen die Veranstalter noch mehr auf vielversprechende Newcomer zu setzen als sonst. So freuen wir uns auf Steve Smyth, den bärtigen Folk-Barden aus Australien, Diagrams oder die Maccabees, die zwar nicht mehr ganz neu im Geschäft sind, aber mit ihrem aktuellen „Given To The Wild“ dem Durchbruch hierzulande ein Stück näher gerückt sind.

An dieser Stelle bleibt uns nur noch allen viel Vergnügen zu wünschen, die sich dieses Wochenende Richtung Rees-Haldern aufschwingen. Nach dem Schienenersatzverkehr-Bahn-Chaos im letzten Jahr setzt die Deutsche Bahn in diesem Jahr übrigens stündlich einen zusätzlichen Zug ein. Natürlich werden wir nächste Woche das Erlebte noch einmal in einer Haldern-Sondersendung rekapitulieren:

Am Montag um 21 Uhr bei Radio Q