Studium ohne Abitur
12. Juli 2012
Die Zahl der Studienanfänger ohne Abitur ist in Deutschland in den letzten Jahren stark gestiegen.
Laut Informationen von Spiegel-Online hatten 9.000 Studenten im Jahr 2010 keine allgemeine Hochschulreife. Damit lag der Anteil gegenüber 2007 mit 2,1 Prozent gut doppelt so hoch. Das Bundesland mit der höchsten Prozentzahl ist Nordrhein-Westfalen. Ein Grund für die 4,2 Prozent ist unter anderem die Fernuniversität Hagen. Auf NRW folgen Berlin und Mecklenburg-Vorpommern. Berechtigt zu einem Studium ohne allgemeine Hochschulreife sind seit 2007 auch Personen mit Meistertiteln und vergleichbaren Abschlüssen. Bei einer abgeschlossenen Ausbildung sind berufsspezifische Studiengänge ebenso zugänglich.
Im internationalen Vergleich liegt Deutschland mit seinem Wert auf den hinteren Rängen. In Schweden verfügt beispielsweise gut ein Drittel der Studienanfänger nicht über die klassische Hochschulreife.




