Münster werden Wissenschaftler abgeworben

4. November 2009

<!– @page { margin: 2cm } P { margin-bottom: 0cm; line-height: 150% } P.western { font-family: “Arial”, sans-serif; font-size: 14pt } P.cjk { font-size: 14pt } P.ctl { font-size: 14pt } –>

Die Uni Münster hat mit dem Abwerben von Wissenschaftlern zu kämpfen.

Die Eliteuni LMU München wirbt anderen Hochschulen gerne Wissenschaftler ab. Dies treffe häufig die Universität Münster,klagt Rektorin Ursula Nelles. Daher wird nun das Einführen einer Mindestvertragslaufzeit für neue Professoren in Betracht bezogen. Oft stellt die Universität teure Forschungseinrichtungen zur Verfügung, damit Wissenschaftler überhaupt kommen.So wurde im Falles des Evolutionsbiologen Thorsten Reusch für mehrere Millionen Euro das Institut an der Hüfferstraße umgebaut. Noch vor Fertigstellen der Anlage wechselte der Wissenschaftler jedoch an die Uni Kiel.

Attraktive Angeobte der WWU sowie die gute Atmosphäre am Institut bewegen allerdings auch viele Wissenschaftler zum Bleiben. So findet der Islamwissenschaftler Thomas Bauer die Arbeit am Exzellenscluster „Religion und Politik“ reizvoller,als das traditionelle Konzept der Müchner Universität.

Die immer häufiger geführten Bleibeverhandlungen sind ein Zeichen für die wachsende Konkurrenz unter den Hochschulen um Spitzenwissenschaftler.